freemarn
Ich halte das Referendum für die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn,der Dauerstreitpunkt für die Koalitionspartner SPD und Union ist,für beste und objektive Lösung,weil SPD und Union das Ergebnis der Volksabstimmung respektieren müssen.
Am besten soll das Volk über die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn entscheiden.Meiner meinung nach kann die Volksabstimmung für diesen Dauerstreitpunkt zwischen SPD und Union definitive Lösung sein.
Merlin
Die Volksabstimmung hätten wir besser damals zur Einführung des Euros gemacht. Eine Abstimmung zum Mindestlohn ist schon so.... ARRRR!!!! Ich frage mich manchmal, wie weit das alles noch geht?! Überleg mal, du gehst Vollzeit arbeiten und bist aber nebenbei noch auf Hartz 4 angewiesen.
Ich bin für keine Volksabstimmung für/gegen den Mindestlohn, sondern eher gegen den Wettbewerb in gewissen Sparten der Wirtschaft! Die da wären Post, Energie, Deutsche Bahn. Diese Unternehmen sollten nicht auf Gewinn strukturiert sein, sondern auf +/- Null arbeiten. Das ganze, zur Not, Staatlich Überwacht.
~LightofDarkness~
Eine Volksabstimmung ist immer so eine Sache... Viele nicht betroffene haben leider die Einstellung "geht mich nix an, interessiert mich nicht"
Den Mindestlohn an sich befürworte ich absolut, da ich ja selber davon betroffen bin (für unter 4€ /Std als gelernte Fachkraft zu arbeiten ist keine Freude...)
Jedoch denke ich sollte hier zwischen gelernt/ungelernt, Vollzeit/Teilzeit, Branche und Alter differenziert werden.
Ich für meinen Teil bin raus. hab ab 1.2.08 ne neue Stelle, die für meine Branche schon hammermäßig gut bezahlt wird *froiiii* Aber ich hoffe für alle unterbezahlten AN, dass sich ganz schnell was tut.
maSu
Problem nur: es wird vieles teuerer mit Mindestlohn... wer will das zahlen?
Alle schreien "Hurra Mindestlohn" aber wer würde mehr für seine Post zahlen, weil die Postboten viel mehr Lohn bekommen?
Wer würde 50% mehr beim Friseur freiwillig zahlen, nur damit diese mehr Lohn bekommen? Schon jetzt lassen sich zuviele die Haare schwarz schneiden um Geld zu sparen.
Weitere Beispiele kann man beliebig fortsetzen.
Alle schreien Hurra - in der Bevölkerung - und doch werden all diese Leute danach über zu hohe Preise schreien...
Moral ist sowas tolles, das manche sich selbige gleich doppelt zulegen
~LightofDarkness~
richtig, wer würde 50% mehr zahlen beim Friseur... das lustige: ich arbeite derzeit ebi einem "billig-friseur": dieser zahlt weit über Tarif, obwohl er so günstig ist. Ab Februar arbeite ich für einen Friseur, der mir das doppetlte meines derzeitigen Gehaltes zahlt. Es geht also.
Nur: wenn ich sehe, dass ich bei meiner 45 - 55 std-woche genausoviel Geld zur Verfügung habe wie ein Bekannter, welcher die Schule abbrach, bis in die Puppen pennt, nur daddelt und von Hartz4 lebt frage ich mich doch ganz ehrlich nach der gerechtigkeit in unsrem lande.
Und wenn die Löhne angehoben werden, steigt ja auch die Kaufkraft wieder an, denn: wer kein Geld hat, kann keines ausgeben. Steht wieder mehr Geld zur Verfügung, wird auch wieder mehr Geld ausgegeben. So muss man das ja mal sehen
Wenn ich dann höre, wie mir in Vorstellungsgesprächen für eine Vollzeitstelle (40 std) 600 € BRUTTO (!!!!!) geboten werden, das fasse ich mir doch an den Kopf.
Wenn leute jetzt hören, wie viel ich verdiene (und wie gesagt, das ist schon gut) dann fragen die oft entsetzt "Dafür stehst du auf????"
Also Handlungsbedarf besteht, auf jeden fall.
Natürlich wird es immer Leute geben, die maulen, dass sie mehr ausgeben müssen. Diese leute können gern mal ein paar Monate mit mir (oder manch anderem unterbezhalten AN) tauschen. Danach denke ich, wird sich ihre Meinung radikal ändern.
maSu
Sieh es mal so: der Lohn wird durch Mindestlöhne steigen - aber nicht in allen bereichen gleich.
zB: der Fleischer, der evt weniger Mindestlohn bekommt, der wird Probleme haben dann den Friseur zu bezahlen, der wegen des Lohnanstiegs nun teurer ist....
Jeder, der durch den Mindestlohn mehr Geld bekommt der jubelt, allerdings können all jene, die jetzt schon am Minimum leben und von den Lohnerhöhungen nicht so betroffen sind dann wirklich kapitulieren.
Es werden auch viele Menschen ihren Job verlieren, da eben der Friseurladen an der Ecke nicht alle Mitarbeiter bei stark steigenden Löhnen weiterbeschäftigen kann - nicht jeder Friseursalon beschäftigt Leute für 600-800€ Brutto weil der INhaber Geldgeil ist, sondern u.U. weil es nicht anders geht...
Mehr Kaufkraft tritt aber erst Monate nach dem Einführen des Mindestlohnes ein, das ist für kleine Betriebe dann oft zu spät, da die Kosten steigen, die Aufträge aber erstmal nicht.
Mindestlohn bedeutet mehr Kosten für Arbeitgeber, nach Monaten haben die Arbeitnehmer dann endlich genug Geld um es wieder an Arbeitgeber weiterzugeben, die laufenden, gestiegenen Kosten für die Arbeitgeber müssen aber gedeckt werden, also werden Unternehmen, die jetzt schon an der unteren Grenze existieren verschwinden.
Nehmen wir mal meine Freundin: Videothek, Nebenjob, da Schülerin, etwas über 4€ die Stunde, in der Woche bis 22Uhr, ohne Spätzulagen oder so (die ich aus dem Einzelhandel kenne - jobbe seit 7 Jahren neben Schule und jetzt Studium...). Ich komme auf ~8€ die Stunde, Weihnachts- und Urlaubsgeld inklusive. Jetzt wünschen meine Freundin und ich, das in der Videothek mehr Geld abfiele - allerdings könnte der Laden dann zumachen, wenn der Stundenlohn fast verdoppelt würde, da es schon knapp an der Pleite (Insolvenzverfahren...) vorbeigegangen ist.
Die Kunden bezahlen nicht mehr für eine DVD. Die Kunden beschweren sich ja noch als dreingabe, wenn sie nachzahlen müssen. Niemand interessiert sich, das da Menschen von 40h/Woche als Vollzeitkraft von dem Geld leben müssen. Für Schüler und Studenten sind die ~4€ "okay" wenn Eltern oder sonstige Finanzmittel dazukommen, aber jeder andere stößt an Grenzen.
Dennoch sind die Mitarbeiter auch in der Videothek glücklich, das sie einen Job haben, der im Regelfall auch Spaß macht und auch Vorteile hat. Denn HArtz4 ist keine Alternative. Es gibt Menschen, die wollen arbeiten, denen ist egal ob sie 10€ mehr verdienen als andere Hartz4 beziehen.
Insofern wäre ich mit Mindestlohnforderungen sehr sehr vorsichtig. Nicht jeder Hungerlohn ist in Ordnung, aber oftmals ist ein Hungerlohn besser als gar keiner - sofern man nicht weniger bekommt als bei Hartz4, denn Menschen brauchen eine Aufgabe, andernfalls sinkt die Lebensqualität weiter.
Sollte ich mein Studium nicht schaffen oder danach keinen Job finden, dann würd ich auch in den Einzelhandel gehen, egal wie er bezahlt wird, ich will arbeiten und sei es nur für das Gefühl gebraucht zu werden!
Menschen die mit ihrer Arbeitsatmosphäre aber unzufrieden sind, wegen komischen Chef oder Kollegen (...), die definieren ihren Job gerne nur über den Lohn.
rosoftxl
0ch denke, Der Mindestlohn kann einen angemessenen Lebensstandard den Arbeitnehmern,die vollzeit arbeiten,sichern.Übrigens führen niedrige Löhne dazu,dass die Arbeitnehner,die vollzeit arbeiten und von ihrem Lohn nicht leben können, zusätzliche staatliche Sozialleistungen als Ergänzung zum Lebensunterhalt erhalten.Außerdem führen niedrige Löhne zu niedrigen Renten im Zusammenhang mit dem Mindestlohn und privater Vorsorge.Darüber Hinaus zwingen niedrige Löhne die Geringverdiener,die von ihrem Lohn nicht mehr leben können,zusätzliche staatliche Leistungen zu erhalten und private Vorsorge zu treffen.
Merlin
Ach ja.. die Rente!
Ein Mensch, der bis zum Rentenalter auf Mindestlohnhöhe gearbeitet hat, bekommt weniger Rentengeld als jemand, der sein Leben lang Hartz4 empfangen hat. Klasse was?!
Das ist schon richtig mit den Frisören als Beispiel. Meine Frisörin verdient 800€ Brutto. Bleibt ca. 550€ Netto. Was willst du damit? Ne Wohnung finanzieren? Nen Auto? Mit dem Geld kannst du besser bei Muttern wohnen bleiben und dir nen Reichen Freund suchen.
Natürlich meckern alle, wenn der Frisör; die Post, etc. teuer werden. Kunststück, alles wird teuer, nur ich hab nicht mehr Geld im Portmonaie. Diese Infaltionsrate von 3% kann sich das Statistikamt in die Haare schmieren!!! Bei Wikipedia haben sich auch Experten das tolle Wort "Gefühlte Verteuerung" einfallen lassen, wir würden es ja gar nicht global sehen. Kunststück! Ich kaufe nicht jeden Monat nen Rechner, oder Fernseher... Die sind günstiger geworden! Aber der "normale" Unterhalt von Familien ist VIEL teurer geworden. Essen, Trinken, etc.
Ich wette, wenn diese Geldgeilheit der hohen Manager, das ewige Streben nach erneuten Umsatzrekorden, etc. aufhört und die Gehälter der Fachkräfte in Deutschland besser werden, dann meckern wir "nur noch" übers Wetter.
Kurz und Bündig: Mindestlohn und Gehaltobergrenze, DAFÜR bin ich!!!
~LightofDarkness~
| Zitat: |
Original von maSu | Heute 00:59 Uhr
Sieh es mal so: der Lohn wird durch Mindestlöhne steigen - aber nicht in allen bereichen gleich.
zB: der Fleischer, der evt weniger Mindestlohn bekommt, der wird Probleme haben dann den Friseur zu bezahlen, der wegen des Lohnanstiegs nun teurer ist....
Jeder, der durch den Mindestlohn mehr Geld bekommt der jubelt, allerdings können all jene, die jetzt schon am Minimum leben und von den Lohnerhöhungen nicht so betroffen sind dann wirklich kapitulieren.
Es werden auch viele Menschen ihren Job verlieren, da eben der Friseurladen an der Ecke nicht alle Mitarbeiter bei stark steigenden Löhnen weiterbeschäftigen kann - nicht jeder Friseursalon beschäftigt Leute für 600-800€ Brutto weil der INhaber Geldgeil ist, sondern u.U. weil es nicht anders geht...
Mehr Kaufkraft tritt aber erst Monate nach dem Einführen des Mindestlohnes ein, das ist für kleine Betriebe dann oft zu spät, da die Kosten steigen, die Aufträge aber erstmal nicht.
Mindestlohn bedeutet mehr Kosten für Arbeitgeber, nach Monaten haben die Arbeitnehmer dann endlich genug Geld um es wieder an Arbeitgeber weiterzugeben, die laufenden, gestiegenen Kosten für die Arbeitgeber müssen aber gedeckt werden, also werden Unternehmen, die jetzt schon an der unteren Grenze existieren verschwinden.
Nehmen wir mal meine Freundin: Videothek, Nebenjob, da Schülerin, etwas über 4€ die Stunde, in der Woche bis 22Uhr, ohne Spätzulagen oder so (die ich aus dem Einzelhandel kenne - jobbe seit 7 Jahren neben Schule und jetzt Studium...). Ich komme auf ~8€ die Stunde, Weihnachts- und Urlaubsgeld inklusive. Jetzt wünschen meine Freundin und ich, das in der Videothek mehr Geld abfiele - allerdings könnte der Laden dann zumachen, wenn der Stundenlohn fast verdoppelt würde, da es schon knapp an der Pleite (Insolvenzverfahren...) vorbeigegangen ist.
Die Kunden bezahlen nicht mehr für eine DVD. Die Kunden beschweren sich ja noch als dreingabe, wenn sie nachzahlen müssen. Niemand interessiert sich, das da Menschen von 40h/Woche als Vollzeitkraft von dem Geld leben müssen. Für Schüler und Studenten sind die ~4€ "okay" wenn Eltern oder sonstige Finanzmittel dazukommen, aber jeder andere stößt an Grenzen.
Dennoch sind die Mitarbeiter auch in der Videothek glücklich, das sie einen Job haben, der im Regelfall auch Spaß macht und auch Vorteile hat. Denn HArtz4 ist keine Alternative. Es gibt Menschen, die wollen arbeiten, denen ist egal ob sie 10€ mehr verdienen als andere Hartz4 beziehen.
Insofern wäre ich mit Mindestlohnforderungen sehr sehr vorsichtig. Nicht jeder Hungerlohn ist in Ordnung, aber oftmals ist ein Hungerlohn besser als gar keiner - sofern man nicht weniger bekommt als bei Hartz4, denn Menschen brauchen eine Aufgabe, andernfalls sinkt die Lebensqualität weiter.
Sollte ich mein Studium nicht schaffen oder danach keinen Job finden, dann würd ich auch in den Einzelhandel gehen, egal wie er bezahlt wird, ich will arbeiten und sei es nur für das Gefühl gebraucht zu werden!
Menschen die mit ihrer Arbeitsatmosphäre aber unzufrieden sind, wegen komischen Chef oder Kollegen (...), die definieren ihren Job gerne nur über den Lohn. |
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Du vergleichst deine Freundin, die einen NEBENJOB hat mit gelernten Fachkräften??? Entschuldige bitte, aber dieser Vergleich ist hinfällig. Für ungelernte Aushilfen/ Studi-Jobs sind 4€ absolut in ordnung.
Aber, ich rechne es dir mal vor: Ich arbeite 45 - 55 std/woche ( meist mehr, da Pausen nicht drin sind), bin von morgens 8 uhr bis abends mind. 20.00 aus dem Haus (ja, auch samstags) Überstunden jeglicher Art (keine Pause, abends länger arbeiten --> habe in der weihnachtszeit 3 wochen durchgekloppt mit je 60 std) werden nicht vergütet. In keiner art und weise.
Mein bruttogehalt beträgt 1200€uro (das ist für Friseure unheimlich gut) macht unterm Strich 922 € im Monat.
Davon gehen 430 € ab für Miete/Strom. Nochmal ca 80 € Telefonrechnung (Handy, Inet, Festnetz). Das Auto frisst im Monat allein 100 euro Sprit, plus 65 € Versicherung. Steuern rechne ich jetzt mal mit 10 €/Monat. Rentenfond: 50 € /Monat, versicherungen (Haftpfl., Hausrat, Unfall...) überschlage ich mal auf 30€/Monat. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist in meinem Job sehr wichtig, mit an die 50 € (günstigste) jedoch zu teuer... der leidige Rest reicht ebenso für Lebensmittel (sofern denn nach der Arbeit mal Zeit ist zum einkaufen

). Klamotten sind meist schon nicht mal drin.
Und das, ich betone es nochmal, als gelernte Fachkraft.
Was andere "normal" bezahlte Friseure machen, möcht ich gar nicht wissen. Einige meiner ehemaligen Kollegen beziehen Wohngeld, um ihre sich Wohnungen leisten zu können.
Und das als Vollzeitkraft, mit Berufsausbildung.
Da frage ich mich: was kann man da "über den lohn definieren"? Das man am/unterm Existenzminimum lebt ist Fakt. Mein Job macht mir Spass, sonst würde ich ihn kaum mehr ausüben. Möglichkeiten hätte ich genug. Aber keine Arbeit bereitet mir mehr freude, aus diesem Grunde bleibe ich diesem Beruf treu.
Drehen wir den Spiess doch mal um: es arbeitet keiner mehr für "so wenig", weil sich die Leute nicht länger ausnehmen lassen wollen: Friseure gibt es nicht mehr (lustige Vorstellung, wie die Leute aussehen werden...) Postboten: keine mehr, Fleischer, maler, Maurer und all die anderen unterbezahlten Berufe: alle weg.
Hach wär das schön wie DANN erst alle jammern würden.
Und wenn ich höre "einige zahlen ihren Mitarbeitern nur 600€ Brutto, weil sie sich mehr nicht leisten können" : tja, wer sich keine Angestellten leisten kann, muss eben allein durchknüppeln, BIS er sie sich leisten kann. Ganz einfach regelung, oder??
Aber "du musst unterm Existenzminimum leben, weil ich mir mehr nicht leisten kann" ist jawohl die lustigste Einstellung, die ein AG haben kann. Solche leute dürften sich gar nicht erst selbstständig machen.
Terrorteddy
Das heißt du hast effektiv im Monat nur 107 Euro zur Verfügung?
~LightofDarkness~
nä, 157: ich schrieb ja, die Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich mir nich leisten, weil zu teuer. aber ich hab die 16,70 fürs Fitnessstudio glatt vergessen. Mein Hobby, welches ich mir dann einfach leisten MÖCHTE
Aber reicht trotzdem nicht wirklich für einen "normalen" Lebensstandard.
Darum versuche ich ja, vom Trinkgeld sovel "alltägliches" wie möglich zu bezahlen. Damit gehts dann so irgendwie. Aber über bleibt da nix
maSu
~LightofDarkness~, für das Bsp. war egal ob es sich dafür um einen Nebenjob handelt oder nicht.
Kommt ein Mindestlohn geht die Videothek baden. Dann verlieren 3 Schüler ihren Nebenjob und eine Person ihren Vollzeitjob (mit ~5€ die Stunde, gelernt oder ungelernt ist egal, es ist auch Existenzminimum, denn auch die Festkraft muss dann mit 6h pro Tag, 6 Tage die Woche am Ende mit unter 800€ auskommen, was dann da nach Abzug von Steuern und Miete etc übrig bleibt, das ist weniger als bei dir, dennoch muss dieser Mensch irgendwie leben.
Wenn alle deutschen Männer und Frauen für 3-5€ pro Stunde nicht mehr arbeiten wollen, egal ob gelernt oder ungelernt, dann kommen Polen und sonstige Osteuropäer und freuen sich, denn die verdienen dann für ihre Verhältnisse ein Vermögen!
Aber das Problem ist: der Mindestlohn wird laut Medien bei so 7-8€ gewünscht - sogar wenn der Mindestlohn nur bei 6,5€ liegen wird (irgendwann) so kommt das in manchen Branchen in manchen Bundesländern einer Gehaltsverdoppelung gleich.
~LightofDarkness~, sag mir mal, welcher Arbeitgeber das von jetzt auf gleich bezahlen kann?!
Bis alle Menschen soviel Geld haben, das sie es mit vollen Händen ausgeben, da vergeht erstmal Zeit, bis dahin schneidet die Friseurin aus der Verwandtschaft weiter günstig die Haare, der Kumpel, der KFZ-Mechaniker ist, der macht kleinigkeiten am Auto, der Elektrotechniker kümmert sich bei Freunden um Probleme mit elektrischen Leitungen etc. D.h. die Arbeit wird von *irgendwem* schwarz oder umsonst gemacht.
So und jetzt stell dir mal vor ~LightofDarkness~, du hättest deinen eigenen Friseursalon.
Du kalkulierst 6€ die Stunde pro Mitarbeiter(in). Du hast 3 Mitarbeiter(innen), die jeweils 40h pro Woche arbeiten. Das erzeugt laufende Kosten in Höhe von 1000€ pro Mitarbeiterin. Dazu kommt nochmal ein ähnlich hoher Betrag an Miete, Stromkosten, Materialbedarf etc. Du selber als Inhaberin willst aber auch ~1000€ monatlich haben.
Der Laden muss monatlich nach dieser sehr stark vereinfachten Rechnung (will euch hier nicht mit BWL-Mist langweilen, für das, worauf ich hinaus will reicht es...) über 5000€ abwerfen. Um laufende Kredite bezahlen zu können für die Einrichtung des Ladens und so weiter müsste es noch weit mehr sein, aber belassen wir es mal bei 5000...
Aber alles in allem machbar - wenn der Konkurrent auf der anderen Straßenseite nicht wäre. Friseure gibts wie Sand am Meer!
Jetzt kommt ein fetter gelangweilter Politiker auf die Idee einen gesetzlichen Mindestlohn von Friseuren einzuführen. Der fette gelangweilte Typ, der monatlich mehrere tausend € netto Verdienst sein eigen nennt hat keine Ahnung von Friseuren oder sonstigen Kleinbetrieben, die soeben existieren können.
Er sagt: "Ich fordere 8,5€ Mindestlohn".
So und jetzt rechnen wir nochmal:
1400€ monatlich pro Vollzeitkraft, bei 3 Mitarbeiter(innen) sind wir dann schon bei 4200€. Dann noch dein Gehalt, dann die Miete etc...
Der Laden muss von Heute auf Morgen 1200€ mehr abwerfen - mindestens.
gehen mehr Leute zum Friseur? Nein, Haare werden auch im Jahre 2020 noch genauso schnell wachsen wie jetzt.
Lustigerweise sind die 1200€ aber fast soviel wie eine Mitarbeiterin kostet.
Um den Laden am Leben zu erhalten, wird also eine Mitarbeiterin entlassen.
Finanziell sieht es jetzt wieder gut aus, aber die Arbeit, die vorher 4 Leute erledigt haben, die muss nun von 3 Leuten erledigt werden - nicht so toll für die Inhaberin, denn die Inhaberin muss mehr machen als nur Haare zu schneiden, Buchhaltung, Bestellungen etc...
Außerdem gehe ich davon aus, das die Inhaberin mit ~1000€ für sich zufrieden ist, mal ehrlich: wer ist zufrieden damit wenn die Mitarbeiter mehr verdienen als man selbst?
Also werden Preise erhöht und/oder Personal entlassen oder auf eine halbe Stelle gekürzt.
Der fette Politiker, der hat damit kein Problem, er hat genug Geld.
Der normale Mensch da draußen, der jetzt keine Lohnerhöhung von 20-50% bekommen hat, der Mensch, der vorher schon Probleme hatte seine Familie zu ernähren, wird der Mensch noch genauso oft zum Friseur gehen wie vorher wenn es doch mehr kostet? Nein.
~LightofDarkness~
wie schön du meinen Namen in deine Argumentation einbindest... *staun* Hätt ihn fast vergessen, danke das du´s verhindert hast
was du bei deiner Rechnung leider vergisst: auch der friseur auf der anderen Strassenseite muss ja die Preise anheben, nicht wahr?
Und desweiteren frage ich mich doch, ob du mal Einblicke in die Gewinnspannen eines friseursalons hattest?!? Nein?? Tja, ich schon

ist mein täglich brot, denn ich mache den papierkram/buchhaltung etc in unserer Filiale. Und was ich da tagein, tagaus vor Augen geführt bekomme: mein Chef muss schon lange nicht mehr arbeiten. Schon lange nicht mehr. (und diese Kette besteht "erst" seit 1997)
Wir haben niedrigste Preise, arbeiten mit hochwertigen Produkten, werden übertariflich bezahlt. Da kommt doch die Frage auf "wieso kann er das, und andere nicht?"
Ganz einfach: Weil andere schlichtweg falsch haushalten.
Ich habe ja nun schon verschiedenen Chefs über die Schulter gucken dürfen. Und bei sooo vielen ist sooo viel geld in die Luft geschossen worden.
Mein jetziger Chef kalkulierte von Anfang an besser. Die ersten Jahre haben er und seine Frau geknüppelt. Drauf gezahlt (wie es normal ist in jungen Unternehmen) ohne Ende. Irgendwann lief es aber, die Zahlen wanderten in den schwarzen Bereich und das Unternehmen trug sich. irgendwann war platz für Aushilfen, die die "unwichtigen Arbeiten" übernehmen konnten um der chefin mehr zeit zum arbeiten zu ermöglichen. und irgendwann lief das geschäft so gut, das Mitarbeiter eingestellt werden konnten. Und nun, 10 Jahre später, sitzen die beiden auf menorca in ihrer Finca und kommen einmal im jahr zur "kontrolle" in die Filialen.
Und wie gesagt: sie können trotz niedriger Preise ihre 400 Mitarbeiter top bezahlen. Alles Kalkulationssache. Ich denke, das muss ich dir nicht erklären?
Und mein zukünftiger Chef ist noch besser: hat einen einzigen Salon. 15 Angestellte (inkl Putzpersonal) und zahlt über doppelten tarif. Trotz Konkurrenz.
Deiner Rechnung nach wären beide kurz vor der pleite?!? Absolut ganz und gar nicht.
Wenn ich dagegen meinen Ausbilder sehe: sauteure Preise, eine handvoll unterbezahlte Mitarbeiter ( 950 € Brutto) und dennoch Insolvenz... Warum? Weil er nicht richtig kalkulieren konnte. Zuviele falsche Waren bestellt, zuviele nicht ausreichend rentable "Events" veranstaltet (man will ja jemand sein in der "Szene"...) und zuviel Geld in seine jährlich wechselnden Autos gesteckt...
Und ich möchte nochmals auf deine Videothek zurück kommen: "6 std täglich, 6 tage die woche" wir reden hier nicht wirklich von 36 Stunden???? Ich möchte gar nicht wissen, wie wenig Kohle ich denn bei 36 std hätte.
Aber dem Spass zuliebe rechne ich es mal eben aus:
derzeit arbeite ich, wir nehmen mal den untersten Wert, den ich in der Woche erreichen KANN, 45 Std/Woche. Sind im monat (wir vereinfachen es mal, damit jeder mit kommt, also nehmen wir anstelle der üblichen Arbeitstage einfach 4 wochen) 180 Std. Und da da nicht angegeben hast, ob die 800 € Brutto oder netto seien, gehe ich mal von netto aus, da du davon sprachst, wieviel sie zur Verfügung, okay? Also, mein Nettogehalt beträgt 922€. Somit bekomme ich ~5,12 die Stunde.
Und nun deine Bekannte:
36 x 4 = 144 std/Monat
800 / 144 = ~5.55€/Stunde
Soll ich sie jetzt wirklich bemitleiden??

und das ist "nur" die Milchmädchenrechnung *g*
Als ungelernte Kraft mehr Kohle als meiner einer, mehr Freizeit und ganz sicher weniger Stress... die AAAARMEEEE!!!
Sorry, musste aber sein. Und, um es nochmal zu erwähnen: die meisten Friseure bekommen weitaus weniger Kohle als ich. 800 Brutto sind fast alltäglich, die Tarifempfehlung für S-H liegt bei 1000 € Brutto. Und das in einem Beruf, in dem die meisten nach 15 Jahren (recht viele auch deutlich früher) berufsunfähig sind, weil der Körper nicht mehr mit macht. Sehnenerkrankungen, Verknöcherungen, Allergien und Bandscheibenerkrankungen sind da nur ein klitzekleiner Anteil... die miesen Arbeitszeiten wollen wir auch mal nicht vergessen....
Da finde ich es dann erst umso witziger wenn mich die Studenten, die abends 10 min vor Feierabend in den laden kommen und dshalb nicht mehr dran kommen, voll weinen und jammern, sie hätten ja sooooooo wenig zeit.
Ist klar.
Lukas
Also, um es ganz klar zu sagen; ich bin gegen einen generellen Mindestlohn in Deutschland. Zumindest unter den jetzigen Bedingungen. Warum?
Nehmen wir mal an, ein genereller Mindestlohn von 7,50 Euro/ Stunde kommt. Was passiert dann? Die Preise bei Friseure, Taxi, Bäcker usw. steigen an. Vielleicht aber aufgrund von Konkurenzsituation auch nicht. Aber dann werden wahrscheinlich Leute entlassen. Bei dem "Geiz ist Geil" Konzern hat man es ja gesehen. Sucht mal bei der Kette einen "vernüftigen" Fachberater; Ihr werdet ihn kaum finden.
Was passiert noch? Da man bei oben genannten Berufsgruppen mehr zahlen wird, werden auch die Löhne der restlichen ( nicht vom Mindestlohn betroffenen Gruppen) steigen. Damit werden die Preise allgemein wieder teurer und die Inflation angeheizt.
Nun meine Frage. Hat die Gruppe mit dem Mindestlohn nun etwas vom Mindestlohn? NEIN, sie steht auf dengleichen Stand wie vorher, nur eben mit höheren Gehalt!
Wer hat dann etwas von den generellen Mindestlohn? Da wie oben beschrieben die Löhne und damit auch die Preise allgemein steigen HAT NUR DER STAAT DURCH HÖHERE STEUEREINNAHMEN UND AUCH SOZIALABGABEN ETWAS DAVON!!! Das heißt, der Steuerzahler zahlt mal wieder Mehr für waren und sorgt somit dafür daß der Staat noch fetter wird.
Ich finde eine bessere Lösung wäre folgende, entweder man senkt die Steuern und Abgaben allgemein für Alle (aber da haben die Geringverdiener wenig davon) oder aber man senkt die Steuern und Abgaben nur bei den oben genannten Geringverdienern. Auf diese Weise wird der Nettolohn dieser Gruppe dem Nettolohn der Mehrverdienenden angeglichen. Und zwar OHNE daß Bäckereien, Friseure, usw. ihre Preise wegen höhere Brottolöhne erhöhen müssen! Denn der Brottolohn bleibt auf diese Art und Weise gleich.
~LightofDarkness~
Lukas.. ich würde dich diesbezüglich fast ernst nehmen, hättest du als Lokführer nicht an anderer Stelle darüber gejammert, das Lokführer ja sooooo wenig Kohle bekommen.... (ist in meinen Augen ein sehr gut bezahlter Job...)
Das ist aber typisch deutsche Einstellung: "MIR soll es gut gehen, ICH will nicht mehr zahlen müssen, wenn andere dafür ausgebeutet werden ist das egal. ICH hab viel zu wenig Geld, aber wenn andere auch mal mehr fordern, dann nur, solang ICH nicht darunter leiden muss"
Unglaublich...
Dein Vorschlag mit den Sozialabgaben etc ist absolut nicht realisierbar.
Wo soll die Grenze gezogen werden? Wäre ja super, wenn ein Kollege 1 cent weniger bekommt als ein anderer und dadurch quasi keine oder wenig steuern zahlt. Großartige Gerechtigkeit...
Blace
Unabhängig davon wie ich zum Mindestlohn stehe, halte ich gar nichts von Volksabstimmungen.
Sie sind zwar auf den ersten Blick toll, weil dabei tatsächlich "alle Staatliche Gewalt vom Volke ausgeht", aber im Grunde sind sie der Tot eines gut regierten Staates.
Wir alle haben hier (mich eingeschlossen) haben doch gar nicht genug Ahnung von der Ganzen Materie (Wechselwirkung zwischen Mindestlohn und Arbeitsplatzverlust, positieve Auswirkugen auf die Kaufkraft....). Woher auch? Die meisten von uns sind Berufstätig, sind Schüler oder Studenten. Wir haben gar nicht die Zeit und auch nicht die Quellen um uns den nötigen Hintergrund anzueignen. Ganz im Gegenteil. Mein Urteil würde bei einer Volksabstimmung darauf beruhen, was ich über die Medien von der Debatte mitbekommen habe und wem ich dabei mehr glaube; den Beführrworten oder den Gegnern. Zeit und Muße deren Argumente tatsächlich auf Stichhaltigkeit zu prüfen hatte ich nicht.
Politiker hingegen machen den ganzen Tag nichts anderes. Die werden dafür bezahlt. Also sollten wir auch den Leuten die wir von unseren Steuern bezahlen, auch die Arbeit überlassen. Kein Chef würde schließlich einen Spezialisten anstellen und bezahlen, um es dann am Ende doch selber zu machen.
Ich will damit nicht sagen, dass wir gefällte Entscheidungen nicht immer kritisch hinterfragen sollten, aber wir sollten uns auch nicht wichtiger und klüger nehmen als die "Experten".
maSu
Lightofdarkness, die 800€ waren Brutto
Sorry das ich nicht ausdrücklich Brutto schrieb sondern "am Ende mit unter 800€ auskommen, was dann da nach Abzug von Steuern und Miete etc übrig bleibt, das ist weniger als bei dir"
wie man damit leben kann als Vollzeitkraf tin der Videothek, das ist mir schleierhaft, aber wenn man Mietfrei leben kann, dann ist wohl was möglich... :/ Aber nur solange Mama und Papa noch die Unterkunft übernehmen...!
Das Problem ist natürlich, das nicht jeder Friseursalonbetreiber BWL Studiert hat und so natürlich teilweise die unsinnigsten Dinge angeschafft werden und manche erst nach Jahren merken, das sie schon lange pleite sind und jetzt nur noch "den laden zumachen" geht.
Aber das Problem sehe ich nach wie vor in den plötzlich steigenden Kosten für Arbeitgeber wie auch Kunden.
Ein Mindestlohn ist erstmal natürlich nicht schlecht, da so manch eine gelernte Reinigungskraft Nachts arbeitet und 4€ die Stunde bekommt - keine Nachtzuschläge, gar nichts, ich kenne Fälle, die arbeiten nachts und putzen Tagsüber noch Privathaushalte - Urlaub wird zum Schlaf nachholen genutzt und ein 16-Stundentag ist durchaus normal, wobei 8h "Freizeit" noch nichteinmal am Stück sind (bedingt durch die Nachtarbeit) -
das ist hart!
Aber wenn wir uns schon alle einig sind, das ein Mindestlohn nötig wäre, dann sollten wir uns nicht mit vereinfachten Rechnungen bewerfen, die in jedem Falle nur aussagen: es gibt immer jemanden der noch weniger hat.
Die Frage ist: wie kann man einen Mindestlohn einführen, der sozial gerecht ist, aber gleichzeitig nicht unseren Arbeitsmarkt zumindest kurzfristig extrem schadet (und somit auch langfristig, da Insolvente Unternehmen erstmal weg sind und so schnell nicht ersetzt werden können) ?!
Mein "Plan" wäre bisher, das man Jährlich den Lohn um sagen wir 8% anhebt, bis der Mindestlohn erreicht wäre. 8% liegt deutlich über der jährlichen Inflationsrate, auf diese Art wäre gesichert, das die Menschen wirklich mehr Geld bekommen.
(nicht wie zZ bei fast 3% Inflation und einem durchschnittlichen Lohnzuwachs von 2,4% (bei den meisten Tarifverträgen) - was ein Minus von 0,6% bedeutet.)
Also so würde man über die Jahre sich einem Mindestlohn nähern.
Dieser Mindestlohn müsste dann aber jedes Jahr angehoben werden - um den exakten Inflationssatz, sodass der die Betreffenden Leute nicht jedes Jahr "weniger" erhalten.
Würde man den Mindestlohn mit dem Vorschlaghammer einführen, so wäre dies zweifellos der Tod vieler Unternehmen.
Quarzgott
Kombiniert mit den geforderten Verdienstobergrenzen für Manager haben wir doch wieder einen schönen großen Schritt in Richtung Planwirtschaft gemacht. Bravo Deutschland!
pepsen
| Zitat: |
Original von ~LightofDarkness~ | 31.12.2007 15:57 Uhr
Das ist aber typisch deutsche Einstellung: "MIR soll es gut gehen, ICH will nicht mehr zahlen müssen, wenn andere dafür ausgebeutet werden ist das egal. ICH hab viel zu wenig Geld, aber wenn andere auch mal mehr fordern, dann nur, solang ICH nicht darunter leiden muss"
Unglaublich... |
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WORD!
Wie unglaublich schlecht wir es doch hier haben! Problem is doch, dass der Lebensstandard bei vielen Menschen viel zu hoch ist! Niemand will auf seinen erreichten Luxus verzichten!
@masu: nette Überlegung aber hast du schoma gehört, was kleine Familienbetriebe dazu sagen? Die werden nämlich selbst die "kleinen" Schritte zur Annäherung zum Mindestlohn nicht zwangsläufig mitgehen können! Vor einigen Wochen war dieses Thema bei "Anne Will"! Zu Gast war die Inhaberin einer kleinen Bäckerei! Sie erzählte, dass sie keine Möglichkeit hat ihren Angestellten mehr zu bezahlen, weil das Geld einfach nicht zur Verfügung steht! Demnach müsste man wohl die Bäckerei schließen, wenn es zum Mindestlohn kommt! So wäre es nicht nur da...Klein(st)betrieben würde man das Leben verdammt schwer machen und den Großen gibt man eine Vorlage mehr Arbeit mit gleichbleibendem/weniger Personal zu rechtfertigen. Schleßlich würden sie ja auch nich mehr 100Mio. sondern nur noch 90Mio Gewinn machen!
Wer will außerdem entscheiden, in welcher Branche welcher Mindestlohn gerecht ist?
Eines steht doch fest! Man kann es NIE allen Recht machen! Immer fühlt sich jmd benachteiligt! Liegt wohl in der Natur der Menschen...oder der Deutschen?
Vorsicht: Beitrag könnte Nuancen von Ironie enthalten!!!
maSu
Hmm das mit den sehr kleinen Betrieben ist ein guter Punkt :/
Man müsste wiedr zig Ausnahmen definieren um den Mindestlohn einführen zu können, was leider weder Gerecht wäre, noch funktionieren würde... :/