Fachkräftemängel -Studiengebühren belasten sozialschwache Familien,arme Studenten

matthias34s
Die Studiengebühren belasten finanziell die sozialschwachen Familien und behinderte Studenten und bedürftige Studenten und die Abschaffung der Studiengebühren - OECD Studie Fachkräftemängel beim deutschen Arbeitsmarkt


ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen sind.Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.

Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.Wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte OECD-Studie zeigt,sind die Studiengebühren Gift für deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen.

Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.

Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.

Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.

Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.

Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.

Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.

Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.

Zitat:
http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=1044360

05.09.2007

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

Die Studienanfängerzahlen in Deutschland sind laut
des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erneut zurückgegangen.
Im Wintersemester 2006/2007 nahmen demnach bundesweit 295 091
Anfänger ihr Studium auf. Im Wintersemester 2005/2006 waren es noch
299 954, im Jahr zuvor 300 959. Dies geht aus der neuesten
Studierendenstatistik hervor, die dem "Tagesspiegel"
(Donnerstagsausgabe) vorliegt. Ob der Rückgang mit der Einführung von
Studiengebühren in mehreren Ländern zusammenhängen könnte, geht aus
den Zahlen nicht eindeutig hervor. So ist in den Gebührenländern
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Zahl der
Studienanfänger tatsächlich gesunken. In Bayern und Hamburg, wo
Studierende ebenfalls zahlen müssen, nahmen allerdings mehr Anfänger
ein Studium auf.
Akustik-K
Dein Wort in Merkels Ohr Augenzwinkern
devillady
ich glaube nicht das die studiengebühren abgeschafft werden.
Dony
Zitat:
Original von devillady | Heute 18:25 Uhr
ich glaube nicht das die studiengebühren abgeschafft werden.


ne, warum auch? immerhin haben viele (oder sogar alle?) Länder der EU die Studiengebühren schon lange standardisiert. Und da Deutschland sich ja, wie so oft, an die "Regeln" der EU anpassen will, warum sollte es dann die Studiengebühren abschaffen? Undwahrscheinlich!
Raiden
Zitat:
Original von Dony | Heute 18:49 Uhr
Zitat:
Original von devillady | Heute 18:25 Uhr
ich glaube nicht das die studiengebühren abgeschafft werden.


ne, warum auch? immerhin haben viele (oder sogar alle?) Länder der EU die Studiengebühren schon lange standardisiert. Und da Deutschland sich ja, wie so oft, an die "Regeln" der EU anpassen will, warum sollte es dann die Studiengebühren abschaffen? Undwahrscheinlich!


Theoretisch weil wir Fachkräfte brauchen :/
maSu
Studiengebühren für das 2te Studium....


also all jene, die Zeilstrebig ihr Ding durchziehen kommen Umsonst voran, der Rest ist halt selbst schuld...


Oder: Studiengebühren ab dem ...ka... 14 Semester oder so? d.h. wenn jemand mit ersten und zweiten Studium unter 14 Semester bleibt, dann isses noch kostenlos?!




Die derzeitige Regelung find ich einfach nur schlecht. Zumal die Unis und FHs nicht mehr Geld haben - es werden jetzt schon viele Gelder gestrichen, sodass die Hochschulen mit +/- 0 dastehen...

Also nichts anderes als versteckte Steuererhöhungen...
V-Jane
Zitat:
Original von matthias34s | 17.11.2007 19:12 Uhr

Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.



das stimmt nicht ganz!

"Unterschiedliche Nachteilsausgleichsregelungen für behinderte Studierende
Die besonderen Belange von Studierenden mit Behinderung wurden bislang im Rahmen von Beitragsbefreiungs- und Härtefallklauseln berücksichtigt. Die konkrete Ausgestaltung der Befreiungs- und Ermäßigungstatbestände ist allerdings Sache der einzelnen Hochschulen. Sie regeln Anspruchsvoraussetzungen, Umfang und Nachweisverfahren von Nachteilsausgleichen selbstständig. Die entsprechenden Regelungen unterscheiden sich deshalb nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern können auch von Hochschule zu Hochschule des selben Bundeslandes variieren. Bitte nutzen Sie zur Studienbeitrags- bzw. -gebührenbefreiung die Anträge Ihrer eigenen Hochschule"

von studentenwerke.de


ich steh der gesammten sache auch kritisch gegenüber. studiere in hessen und muss auch studiengebühren zahlen. muss dementsprechend auch jede semesterferien arbeiten um dies zu finanzieren, jedoch würde dies mich niemals am studieren hindern! jeder kann die 500 euro aufbringen (bei uns noch plus 245 euro bearbeitungsgebühren etc.) ; jeder der seinen arsch hochbekommen kann und sich nicht zu schade ist 8 stunden am tag vor ner dummen maschine zu stehn und plastikteile zusammen zu schrauben o.ä.!

zu dem kann man die studiengebühren bei der kleinsten behinderung (damit meine ich äussere umstände) wieder einklagen und man bekommt in fast allen fällen recht, bei uns hier in hessen sind diese gebühren nämlich sogar verfassungswidrig!
n riesiger aufstand geht hier von statten, alle uni wände sind mit postern und plakten tapeziert, es gibt t-shirts, buttons, feuerzeuge etc. mit slogans wie "für solidarität und freie bildung" etc.
ich unterstütze das auch, obwohl man von den 500 euros hier auch was geboten kriegt. haben viele neue hilfskräfte wie tutoren etc. was auch sehr nützlich ist!
zudem: ich wollte erst im ausland studieren (und hab auch freunde die das tun) und gegen die gebühren im ausland sind 500 euro GAR NICHTS!!!
V-Jane
Zitat:
Original von maSu | Heute 05:03 Uhr

Die derzeitige Regelung find ich einfach nur schlecht. Zumal die Unis und FHs nicht mehr Geld haben - es werden jetzt schon viele Gelder gestrichen, sodass die Hochschulen mit +/- 0 dastehen...

Also nichts anderes als versteckte Steuererhöhungen...



hast du das an deiner uni auch erfahren müssen? bei mir isses nämlich (wie oben schon erwähnt) gerade nicht so!

Zitat:
Original von maSu | Heute 05:03 Uhr
Studiengebühren für das 2te Studium....


also all jene, die Zeilstrebig ihr Ding durchziehen kommen Umsonst voran, der Rest ist halt selbst schuld...


das find ich dumm. wer weiß schon von anfang an ob es wirklich genau das ist, was man machen will? klar, leute, die 5 mal das studium wechseln, weil sie keine ahnung von nix haben und mal dies und das ausprobieren wollen... is schon scheiße.. aber sonst...?? also ich hätte gerne die freiheit mein studium wechseln zu können, wenn ich merke, dass ich mich absolut vertan habe, da ich lieber das mache was mir gefällt, als das was ich (in dem sinne dann ja) machen MUSS.
SnoopY666
Andererseits brauchen wir uns wegen den lächerlichen 500 Euro pro Semester nicht gross den Kopf zu zerbrechen. Klar, es ist viel Geld, das erst mal aufgebracht werden muss. Aber es gibt andere (europäische) Länder, da zahlt man gleich mal einige tausend (!!!) Euro Studiengebühren. Der Nachteil an Deutschland ist halt der, dass die Lebenshaltungskosten hier verdammt hoch sind und Kosten für Miete, Verpflegung, Bücher usw ja auch irgendwie bezahlt werden müssen.

Ich kann mich ja glücklich schätzen, dass ich zu dem ausgewählten Personenkreis gehöre, der die Gebühren von der Hochschule bezahlt bekommt smilewinkgrin *smile* smilewinkgrin
...dafür hab ich aber auch hart büffeln müssen!
V-Jane
Zitat:
Original von SnoopY666 | 22.11.2007 21:26 Uhr
Der Nachteil an Deutschland ist halt der, dass die Lebenshaltungskosten hier verdammt hoch sind und Kosten für Miete, Verpflegung, Bücher usw ja auch irgendwie bezahlt werden müssen.



ähm, das is in irland und so auch noch mal viel schlimmer als hier!!!
Sermi81
Zitat:
Original von V-Jane | Heute 13:00 Uhr
Zitat:
Original von SnoopY666 | 22.11.2007 21:26 Uhr
Der Nachteil an Deutschland ist halt der, dass die Lebenshaltungskosten hier verdammt hoch sind und Kosten für Miete, Verpflegung, Bücher usw ja auch irgendwie bezahlt werden müssen.



ähm, das is in irland und so auch noch mal viel schlimmer als hier!!!



richtig, nach der letzten mietpreiserhoehung haben die normalen studis hier echte probleme sich ne wohnung zu finanzieren. selbst als professional (also jemand der normal arbeitet) ist es normal, in einer wg zu leben, wenn man noch keine familie hat

was die lebenshaltungskosten betrifft, liegt deutschland noch im guten mittelfeld, da gibts andere laender in europa, wo du erstmal bloed guggst, wenn du die preise siehst...
Lukas
Was hat den Fachkräftemangel mit Stdiengebühren zu tun?!?

Meines Erachtens nach ist eine Fachkraft= ein Facharbeiter und nicht ein Student. Denn ein Student ist meinetwegen eine Akademiker oder Ingenieur oder dergleichen, aber nicht eine Fachkraft in dessen Sinne. Eine Fachkraft kann auch Jemand sein, welcher nicht unbedingt Facharbeiter ist aber sich im Laufe der Zeit über viele Jahre speziell Fähigkeiten sich seines Faches angeeignet hat.

Beispiel meinereiner:
Ich habe als Facharbeiter den Industriemechaniker Fachrichtung Betriebstechnik gemacht. Derzeit arbeite ich seit 7 Jahren als Lokführer. Vorher hat ich rund 1 Jahr als Lokführer gelernt. Ein Facharbeiter als Lokführer bin ich aber trotzdem nicht, da ich keine Lehre als diesen gemacht habe, sondern die reine Ausbildung als Lokführer (kann man auch als Umschulung nennen). Trotzdem kann ich mich guten Gewissens als Fachkraft bezeichen da ich seit gut 7 Jahren als Lokführer unterwegs bin und darum auch entsprechende Erfahrung aufweisen kann. Diese Erfahrung ist sogar so groß, daß ich meinen Meister (wenn ich denn möchte) machen könnte. Will ich aber nicht.

Nun aber trotzdem eine Frage. Ist ein Student welcher frisch sein Studium abgeschlossen hat eine Fachkraft? Ich würde sagen NEIN. Denn er mag zwar das ganze theoritische Wissen für sein studiertes Fach drauf haben. Aber daß er auch in der Wirtschaft Bestand hat und erfolgreich in seinem Fach arbeitet; das muß er erst noch beweisen.



Zu den Studiengebühren:
Ich finde sie richtig. Warum?

1. Es kann nicht sein, daß der "normal" arbeitende Steuerzahler für die Ausbildung seines eventuellen Chef's (ich denke jetzt mal an die ganzen BWL'er / VWL'er) aufkommt und dann unter Umständen von eben diesen durch das Gehalt diesen einfachen Arbeiters geförderten Manager gefeuert wird.

2. Es ist richtig, daß in diesem Land Jeder das Recht auf Bildung hat und diese Bildung auch durch den Staat bezahlt und gefördert wird. Dies gilt aber nur für die "Grundausbildung" bis zum Abi. Denn warum sollte der Steuerzahler/Staat zum Beispiel für zukünftige Manager Bildung bezahlen wo der Staat doch auch nicht unbedingt so stark Existenzgründer unterstützt. Und diese haben aufgrund ihrer praktischen Erfahrung mehr Ahnung als so manch frischer BWL'er / VWL' er. Und das bißchen BWL eignet man such meist auch so sehr schnell an. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

3. Ich finde weiterhin die Studiengebühren richtig, da durch diese Gebühren Studenten abschreckt werden welche Politik oder BWL oder Soziologie als Fächer studieren womit man meist sowieso nicht zuviel anfangen kann, da diese Fächer in meinen Augen nutzlos sind. Bei diesen Studenten habe ich den Eindruck daß sie diese Fächer nur studieren weil sie sonst zum Arbeiten kein Bock haben.



Vorallem daß unter 3. von mir Genannte ist auch der Grund warum ich Studenten allgemein nicht besonders mag oder sogar hasse.
Für mich ist klar, daß man Medizin oder Jura oder Maschinentechnik, Architekt, Lehramt, usw. studieren muß. Aber welchen Sinn erfüllt ein Politikstudium oder Kunststudiem oder BWL-Studium?
Gut, das Letztgenannte erfüllt schon ein wenig Sinn. Aber auch nicht viel. Ich denke mal, daß fast jeder Jungunternehmer mehr Anhung von der Wirtschaft hat als manch BWL'er. Denn wenn das Uneternehmen von einen Jungunternehmer pleite macht wegen schlechten Könnens des Chefs, dann ist dieser Chef meist bis in aller Ewigkeit ruiniert. Und das auch meist privat. Wenn aber ein studierter Manager ( BWL'er) Mist baut und daß Unternehmen unter Umständen Pleite machen muß, wird dieser BWL'er meist mit dicker Abfindung gefeuert, aber ansonsten ist für ihn die Welt trotz durch einer von ihm durch schlechten Könnens verursachten Pleite seines Unternehmens Alles in Ordnung. Von daher finde ich auch, daß solche Manager genauso wie ein "normaler" Unternehmer haftbar für Ihre Schäden gemacht werden müßten.



Zum Schluß:
An die Studenten, welche hier so über die Studiengebühren jammern:
Warum geht Ihr nicht nebenbei arbeiten?
Beispiel:
Es sind pro Semester/ halbes Jahr 500 Euro Gebühren fällig.
Der Vater meiner Freundin sucht händeringend Taxifahrer für Samstag zu Sonntag. Aber er findet keine weil Erstens die meisten jungen Leute ( Studenten zähle ich jetzt dazu) feiern gehen wollen und Party machen und Zweitens er knapp 6 Euro die Stunde zahlt.
Das Geld ist zu wenig für Euch Studenten? Dann sind die Gebühren noch nicht hoch genug! Hier meine Rechnung wie Ihr locker die Gebühren raus habt und soagr noch was für Euch über bleibt.
Ihr fahrt 3 Mal im Monat Taxi zu je 5 Stunden Taxi. Dann verdient Ihr in einem 90 Euro auf die Hand und habt nach einen halben Jahr die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester locker raus und sogar noch 40 Euro drüber. Und Party habt Ihr auch mindestens einmal Samstags im Monat gemacht.


DAHER, JAMMERN ÜBER STUDIENGEBÜHREN GILT NICHT!!!
Raiden
Studenten sind die ausgeburt der hölle lol

Lukas du bist so ein Vogel.
V-Jane
genau, lukas... wir werden alle nur noch lokomotivführer, maurer, schlachter etc. am besten schaffen wir das geld doch ganz ab und tauschen nur noch die waren! dann gibt es solche sinnfreien sachen wie bwl gar nicht mehr, da die wirtschaft nicht mehr wirklich vorhanden ist! und kunst... so ein schwachsinn! geistige förderung durch kunst?! kreativität?? lasst uns durch die museen und kirchen etc. ziehen und alles verbrennen! genauso wie musik! wer braucht das schon???

echt, wenn ich leute wie dich reden höre wird mir schlecht!
Lukas
Zitat:
Original von V-Jane | Heute 13:46 Uhr
genau, lukas... wir werden alle nur noch lokomotivführer, maurer, schlachter etc. am besten schaffen wir das geld doch ganz ab und tauschen nur noch die waren! dann gibt es solche sinnfreien sachen wie bwl gar nicht mehr, da die wirtschaft nicht mehr wirklich vorhanden ist! und kunst... so ein schwachsinn! geistige förderung durch kunst?! kreativität?? lasst uns durch die museen und kirchen etc. ziehen und alles verbrennen! genauso wie musik! wer braucht das schon???

echt, wenn ich leute wie dich reden höre wird mir schlecht!



Wer hat denn die Gesellschaft groß gemacht? Die Studenten oder zum gröten Teil "normale" Werktätige wie Mauere, Friseure, Metzer, usw.?

Was wäre wenn wir nur noch studierte Leute hätten?

Wie gesagt, ich sehe in solch Studiengängen wie Kunst, Politik und dergleichen keinen Sinn. Aber wenn Jemand unbedingt diese studieren möchte dann sool er es meinetwegen. Brauch sich dann aber nicht über mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung wundern. Denn wieviele Musiker, Maler und auch Politiker sind erfolgreich geworden und zwar ohne zu studieren? Die Meisten nämlich.

Egal, meine Grundstimmung bleibt. Wer studieren will, soll gerne das studieren was er gerne möchte. Aber er soll gefälligst er dafür zahlen, daß er sich das Recht heraus nimmt zu studieren und nicht wie die meisten das Bruttosozialprodukt vermehrt.
Blace
Zitat:
Original von Lukas | Heute 12:35 Uhr
Zu den Studiengebühren:
Ich finde sie richtig. Warum?

1. Es kann nicht sein, daß der "normal" arbeitende Steuerzahler für die Ausbildung seines eventuellen Chef's (ich denke jetzt mal an die ganzen BWL'er / VWL'er) aufkommt und dann unter Umständen von eben diesen durch das Gehalt diesen einfachen Arbeiters geförderten Manager gefeuert wird.

2. Es ist richtig, daß in diesem Land Jeder das Recht auf Bildung hat und diese Bildung auch durch den Staat bezahlt und gefördert wird. Dies gilt aber nur für die "Grundausbildung" bis zum Abi. Denn warum sollte der Steuerzahler/Staat zum Beispiel für zukünftige Manager Bildung bezahlen wo der Staat doch auch nicht unbedingt so stark Existenzgründer unterstützt. Und diese haben aufgrund ihrer praktischen Erfahrung mehr Ahnung als so manch frischer BWL'er / VWL' er. Und das bißchen BWL eignet man such meist auch so sehr schnell an. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

3. Ich finde weiterhin die Studiengebühren richtig, da durch diese Gebühren Studenten abschreckt werden welche Politik oder BWL oder Soziologie als Fächer studieren womit man meist sowieso nicht zuviel anfangen kann, da diese Fächer in meinen Augen nutzlos sind. Bei diesen Studenten habe ich den Eindruck daß sie diese Fächer nur studieren weil sie sonst zum Arbeiten kein Bock haben.



Vorallem daß unter 3. von mir Genannte ist auch der Grund warum ich Studenten allgemein nicht besonders mag oder sogar hasse.
Für mich ist klar, daß man Medizin oder Jura oder Maschinentechnik, Architekt, Lehramt, usw. studieren muß. Aber welchen Sinn erfüllt ein Politikstudium oder Kunststudiem oder BWL-Studium?
Gut, das Letztgenannte erfüllt schon ein wenig Sinn. Aber auch nicht viel. Ich denke mal, daß fast jeder Jungunternehmer mehr Anhung von der Wirtschaft hat als manch BWL'er. Denn wenn das Uneternehmen von einen Jungunternehmer pleite macht wegen schlechten Könnens des Chefs, dann ist dieser Chef meist bis in aller Ewigkeit ruiniert. Und das auch meist privat. Wenn aber ein studierter Manager ( BWL'er) Mist baut und daß Unternehmen unter Umständen Pleite machen muß, wird dieser BWL'er meist mit dicker Abfindung gefeuert, aber ansonsten ist für ihn die Welt trotz durch einer von ihm durch schlechten Könnens verursachten Pleite seines Unternehmens Alles in Ordnung. Von daher finde ich auch, daß solche Manager genauso wie ein "normaler" Unternehmer haftbar für Ihre Schäden gemacht werden müßten.


1. Kaum ein Student wird "Manager". Es ist also nicht so, dass Du als Steuerzahler den Kerl förderst, der Dich später auf die Straße setzt. Ganz im Gegenteil. In deinem Profil steht, Du bist Lokführer, ein ehrenwerter Beruf. Du hättest diesen Beruf nicht, wenn nicht ein Ingenieur den Zug entworfen und geplant hätte, den Du fährst. Du wärst Arbeitslos.

2. Natürlich hat jemand, der ein eigenes Unternehmen aufgebaut und über mehrere Jahre geleitet hat mehr Erfahrung als jemand der Frisch von der Uni kommt. Allerdings wird jemand der gerade seinen BWL Abschluss gemacht hat auch kein Manager. Das so darzustellen ist Blödsinn. In solche Führungspositionen kommen nur Leute, die ihre Qualifikation andernorts in der Praxis bewiesen haben.

3. Nutzlos sind diese Fächer sicher nicht. Wenn Du sie als nutzlos ansiehst ist das deine Meinung. Allerdings verstehe ich dann nicht, warum Du dann die Studiengebühren für all die anderen Fächer, die deiner Ansicht nach dann ja nicht nutzlos sind, trotzdem gutheist. Das musst Du mir erklären.



Wenn Du verallgemeinerst und sagst, Du "hasst" Studenten, dann möchte ich gerne von Dir wissen, warum Du mich hasst.

Mats, Student Unternehmenskommunikation in den Niederlanden, 2009€ Studiengebühren im Jahr, kein BAFöG, keine Unterstützung in Holland, 40 Stunden Woche
V-Jane
Zitat:
Original von Lukas | Heute 13:55 Uhr

Egal, meine Grundstimmung bleibt. Wer studieren will, soll gerne das studieren was er gerne möchte. Aber er soll gefälligst er dafür zahlen, daß er sich das Recht heraus nimmt zu studieren und nicht wie die meisten das Bruttosozialprodukt vermehrt.


genau, ich trage der wirtschaft nichts bei. hab ja meinen gemüsegarten, trage nur blätter am körper und auch sonst nutze ich nichts, was der wirtschaft entsprungen ist und hindere damit den wachstum des bruttonationaleinkommens.... Augen rollen

übringes: ich bin dein absolutes hass-opfer! studiere nämlich allgemeine und vergleichende literaturwissenschaft und religionsphilosophie (und das auch noch auf magister...!) und bekomme dafür von vater staat auch noch geld hinterher geschmissen! muahahaha! lol
Sermi81
@lukas: waehrend ich persoenlich auch fuer studiengebuehren bin (zumindest fuer studierende, die ihr studium nicht in der regelzeit erfolgreich beenden) ist das halbwissen mit dem du hier um dich schmeisst nicht sonderlich geeignet dafuer, studiengebuehren argumentativ zu unterstuetzen.
ich geh einfach mal wild auf deine zusammengewuerfelten argumente ein:

du hast eine sehr ich-bezogene einstellung dieser welt. das zeigt mir persoenlich, dass zb ein bwl- und ein politikstudium durchaus sinn machen, naemlich zu verhindern, dass leute wie du - egal mit welchen guten absichten auch immer - zuviel verantwortung in der politik oder wirtschaft erhalten. ich kenne keinen guten politiker der nicht ein studium in seinem lebenslauf hat. und der eine taxifahrer, der es auf ein ziemlich hohes amt gebracht hat - naja zu dessen verdiensten will ich mich hier jetzt nicht aeussern. und die meisten erfolgreichen fuehrungskraefte in der heutigen wirtschaft haben ebenfalls ein studium vorzuweisen. so wie du vollsten wert auf praktische erfahrungen legst vertrete ich die meinung, dass jedes bisschen theoretisches wissen die gesamtqualitaeten einer person verbessern.
dein verstaendnis fuer die wirtschaft ist ebenfalls recht eingeschraenkt. es hat beim sehr populaeren thema abfindungen rein garnix damit zu tun, ob man studiert hat oder nicht. wenn der studierte jungunternehmer seine eigene firma in den sand faehrt, dann steht er ebenso beschissen da wie der nichtstudierte. und wenn jemand milliardenverluste in einem grosskonzern verursacht, bei dem er sich von ganz unten (ausbildung) hochgearbeitet hat, dann erhaelt er genauso seine millionen wie jemand, der als hochschulabsolvent in eine leitende position geraet und sich dann hochgearbeitet hat. ansonsten darfst du mir gerne jemanden nennen, der gleich von der uni mit einer stelle ins berufsleben einsteigt, in der die von dir so verteufelte abfindungsregelung greift.

achso, das hat mit dem thema vielleicht nicht allzuviel zu tun, nur prahlst du in einem anderen thread ueber deine aktivitaet an der boerse. mach dich mal schlau, aus welchem grund man leute entlaesst, obwohl es vielleicht aufgrund der wirtschaftlichkeit eines unternehmens nicht unbedingt notwendig ist...

dass man sich "das bisschen bwl" eben nicht schnell selbstaneignen kann, davon zeugen manche deiner aussagen.

zu deinem "bruttosozialvermehrungsargument": was, wenn der studierte und vom staat finanzierte mensch in seinem leben netto gerechnet mehr fuer das bruttosozialprodukt leistet als der unstudierte? hast du dir vielleicht mal ueberlegt, warum man erfahrung in komprimierter und moeglichst kurzer form eines studiums weitergibt und nicht jeden zwingt, ueber den langwierigen und oftmals von rueckschlaegen gezeichneten erfahrungsweg in der wirtschaft? weil es fuer die gesellschaft naemlich rein rechnerisch vorteilhafter ist, wenn manche menschen ihr wissen aus der erfahrung (positive wie negative) von anderen menschen der wirtschaft und der politik schoepfen und dann fruehzeitiger "produktiv" sind als auf dem anderen wege.

klar gibt es immer ausnahmen, aber die halten sich in grenzen.


ich will dich im ganzen nicht angreifen, da ich teilweise deine meinung zu anderen themen teile, nur solltest du dir vor augen fuehren, dass du nur ein winzig kleiner teil einer sehr komplexen gesellschaft bist, deren struktur und das zusammenspiel ihrer einzelnen funktionen dir (und mir ebenfalls nicht) vielleicht nicht ganz sichtbar sind.


da ich diesen beitrag jetzt mal schnell zusammengeschrieben habe gibts genuegend punkte, an denen du ansetzen kannst, freue mich auf die weitere diskussion ;-)
Nightraver
Zitat:
Original von maSu | 21.11.2007 05:03 Uhr
Die derzeitige Regelung find ich einfach nur schlecht. Zumal die Unis und FHs nicht mehr Geld haben - es werden jetzt schon viele Gelder gestrichen, sodass die Hochschulen mit +/- 0 dastehen...

Also nichts anderes als versteckte Steuererhöhungen...


Joa, @ V-Jane, bei uns in Bielefeld ist das wirklich so, dass die Unis hier nach den Studiengebühren mit +/- 0 darstehen.

z.B. wurden letztens erst einige Fakultäten und Fachbereiche geschlossen, weil angeblich zu wenig Gelder da waren. Bei den Lehrenden ist die Lage ebenfalls miserabel, es gibt z.Z. z.B. einen Versuch, einen eigentlich emeritierten Professor noch einmal zurückzuholen, weil kein Geld für neues Personal bewilligt wurde.

Übrigens, @ Lukas, mal wieder VWL: Gerade durch die Gebühren wird der deutschen Volkswirtschaft ein Teil seines möglichen BIP vorenthalten.
Einfache Rechnung:
Studenten / Eltern können die Gebühren nicht zahlen -> Studienfinanzierungskredit -> 10.000 Euro nach 6 Semestern sind zurückzuzahlen.

Tja, Konsequenz: Diese 10.000 Euro können nicht konsumiert oder investiert werden, eventuell gibt's sogar schon mit 27 Privatinsolvenz! Tja, dass geht alles zu Lasten deines BIPs, vor allem wenn man sich die Masse anschaut, die diese Kredite aufnehmen musste....

Und dass ist studienkredittechnisch noch lange nicht alles, sondern nur die Spitze des Eisbergs...
maSu
Was ich für mich traurig finde:

Ich bekomme kein BAföG. Mein Vater verdient zuviel. Mein Vater hat aber auch Schulden (Eigenheim) - die er bis zur Rente dann ababezahlt hat.

Für mich fällt kein Cent ab. Ich bekomme seit ich 16 bin kein Taschengeld. Dafür seitdem immerhin Internetzugang - uiuiui. Ich arbeite seit ich 16 bin im Supermarkt, bekomme da meine 400€ pro Monat. Damit ich nicht immer das Auto meiner Eltern benutze, konnte ich mir ein gebrauchtes Auto kaufen und meine Eltern zahlen die Versicherung dafür (ist billig, weil niedrige Schadensklasse meiner Mutter).

macht 4800€ im Jahr.

minus Lebenshaltungskosten, da ich im Elternhaus wohne, habe ich lange Fahrtwege zur FH, aber immerhin keine Miete zu zahlen.

150€ für Lebensmittel /Monat
Studiengebühren liegen mit Semesterticket bei 652€ pro Semester macht also 100€ /Monat.
Benzin/Reperaturkosten sind 150€ im Monat für das Auto - ohne Auto wäre Praxissemester oder Praktika echt unlustig, schließlich achtet nicht jedes Unternehmen auf eine gute Bus/Bahnanbindung.

Damit sind die 400€ jeden Monat weg.

Meine Eltern geben mir monatlich noch so etwas Geld, damit ich auch mal in die Disco kann und sowas wie ein Leben außerhalb meiner 4 Wände führen kann - würde ich nicht freikarten für die Discotheken hier in der Gegend bekommen und den ganzen Abend entweder zum Auto gehen und dort was trinken oder den Wasserhahn benutzen, dann könnte ich feiern komplett vergessen.


Seit es in der FH Studiengebühren gibt (die lustigerweise für ein ähnliches Fach auch noch 300€ über den Gebühren für die UNi liegen!!) hat sich das Angebot nicht verbessert.
Es stehen weiterhin doppelt soviele Fächer im "Angebotskaktalog" als überhaupt angeboten werden. Wenn man wie ich auf manch ein Fach angewiesen ist, weil man sich in der Richtung beruflich orientieren will, dann muss man zu anderen Unis fahren oder länger studieren udn hoffen das ein neuer Prof irgendwann kommt - ersteres ist ohne Auto ein sinnloses Unterfangen, letzteres ist eher selten.

Ich kann nicht zur billigeren Uni wechseln, meine Studienrichtung wird dort so in der Form nicht angeboten. Ich müsste dort also mein 2tstudium anfangen, welches dann richtig richtig teuer würde.

Ich kann mein Studium jetzt 1,5 Semester vor Ende auch nicht abbrechen, wäre schön blöd und macht sich nicht gut um Lebenslauf.


Als ich mein Studium anfing war nie die Rede von Studiengebüren.


Als ich mitten drin war ging die Debatte los.


Jetzt wo ich es fast geschafft habe, stellt sich die Frage ob das Studium überhaupt finanzierbar ist.

Es wurden aus meiner Sicht mitten im Studium die Regeln geändert, das ist nicht akzeptabel.
Viele Professoren an meiner FH sind gegen die Gebühren, weil sie ganz offen mitgeteilt haben, das sonstige Fördergelder konsequent gestrichen wurden mit dem Startschuss zu den Studiengebühren.
Die FH hat jetzt nicht mehr Geld als vorher!







Ich begrüße aber Studiengebühren - wenn auch in anderer Form.

Die meisten Studiengänge dauern 8-12 Semester, die Durchschnittliche Studienzeit beträgt meinetwegen 12 Semester.


Man könnte Studieren bis zum 14-16 Semester kostenlos machen, egal ob Erst- Zweit- oder Drittstudium! So würde man gewähleisten, das man genug Fachkräfte ausbildet, der Staat nicht langzeitstudenten finanzieren muss und die Studenten haben Spielraum bei der Studienzeit bzw bei der Orientierung.