Djane Jani
Der Deutsche Werberat hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Werbekampagnen beanstandet als sonst. In 41 Fällen seien Menschen wegen ihres Geschlechts, Alters, ihrer Religion oder sexuellen Orientierung diskriminiert worden, erklärte das Kontrollorgan der deutschen Werbewirtschaft in Berlin. Das waren ein Viertel mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Fast alle beanstandeten Werbungen wurden eingestellt oder geändert.
Öffentlich gerügt wurde lediglich die bei Verbraucherschützern einschlägig bekannte Internet-Firma ISAS Gebrüder Schmidtlein, weil sie für ihre Internetseite www.so-bekommst-du-jede-Frau-ins-Bett.com mit Bannern geworben hatte, auf denen spärlich bekleidete Frauen in anstößiger Pose zu sehen waren. Kombiniert mit Texten wie "Noch heute Abend hast Du Spaß mit einer Frau" degradiert diese Präsentation nach Einschätzung des Werberats Frauen zu Sexobjekten und sei damit erniedrigend.
Eingestellt wurde nach der Intervention des Werberates die Anzeige eines Käsewürste-Herstellers mit dem nackten Oberkörper einer jungen Frau, die ihre Brüste mit zwei Würsten verdeckte. Ein Möbelhersteller zog seinen Prospekt zurück, auf dem eine ältere Dame neben einer Sitzgarnitur und dem Spruch "Wir nehmen ihre Alte in Zahlung und schicken sie in die Wüste" abgebildet war. Als Verletzung religiöser Gefühle wertete der Werberat ein Plakat eines Wäschehändlers. Es zeigte eine junge Frau in Unterwäsche, die breitbeinig auf einer Treppe sitzt. Darüber stand der Text aus dem Weihnachtslied "Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit".
Gestoppt worden sei auch der Fernsehspot eines Online-Spiele-Anbieters, bei der ein Gefangener wie bei der Christuskreuzigung an die Wand gefesselt war. Die Spielkarte fällt aus seiner Hand, und er stirbt. Daraufhin wirft der Wärter seine Spielkarte in Richtung des toten Häftlings.
Anzeige
© AFP
was haltet ihr davon? Welche Werbung geht euch auf den keks?
Öffentlich gerügt wurde lediglich die bei Verbraucherschützern einschlägig bekannte Internet-Firma ISAS Gebrüder Schmidtlein, weil sie für ihre Internetseite www.so-bekommst-du-jede-Frau-ins-Bett.com mit Bannern geworben hatte, auf denen spärlich bekleidete Frauen in anstößiger Pose zu sehen waren. Kombiniert mit Texten wie "Noch heute Abend hast Du Spaß mit einer Frau" degradiert diese Präsentation nach Einschätzung des Werberats Frauen zu Sexobjekten und sei damit erniedrigend.
Eingestellt wurde nach der Intervention des Werberates die Anzeige eines Käsewürste-Herstellers mit dem nackten Oberkörper einer jungen Frau, die ihre Brüste mit zwei Würsten verdeckte. Ein Möbelhersteller zog seinen Prospekt zurück, auf dem eine ältere Dame neben einer Sitzgarnitur und dem Spruch "Wir nehmen ihre Alte in Zahlung und schicken sie in die Wüste" abgebildet war. Als Verletzung religiöser Gefühle wertete der Werberat ein Plakat eines Wäschehändlers. Es zeigte eine junge Frau in Unterwäsche, die breitbeinig auf einer Treppe sitzt. Darüber stand der Text aus dem Weihnachtslied "Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit".
Gestoppt worden sei auch der Fernsehspot eines Online-Spiele-Anbieters, bei der ein Gefangener wie bei der Christuskreuzigung an die Wand gefesselt war. Die Spielkarte fällt aus seiner Hand, und er stirbt. Daraufhin wirft der Wärter seine Spielkarte in Richtung des toten Häftlings.
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© AFP
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