Aus für Zigarettenautomaten?

Raiden
Die Zahlen nehmen immer mal ab und mal zu.

Das war schon immer so.
Quarzgott
1. Stichwort Nichtraucherschutzgesetz
Hier wird immer so getan, als ob man gleich tot umfällt wenn man nen bisschen Passivrauch abkriegt. Da würde ich mir doch jetzt mal von den militanten Nichtrauchern (z.B. maSu) gerne mal konkrete Zahlen wünschen!

Wie hoch ist das Risiko als Nichtraucher Lungenkrebs zu kriegen?
Wie hoch ist das Risiko als leichter Passivraucher Lungenkrebs zu kriegen?
(1 Besuch pro Woche in einer verrauchten Gaststätte)
Wie hoch ist das Risiko als starker Passivraucher Lungenkrebs zu kriegen?
(Wohngemeinschaft mit starkem Raucher, Arbeit in einer verrauchten Gaststätte)
Wie hoch ist das Risiko als leichter Raucher (10Zigaretten pro Tag) Lungenkrebs zu kriegen?
Wie hoch ist das Risiko als starker Raucher (40Zigaretten pro Tag) Lungenkrebs zu kriegen?

Bevor ihr solche Fragen nicht beantworten könnt, wieso lehnt ihr euch dann soweit aus dem Fenster irgendwelche Thesen von starker Gesundheitsschädigung etc. aufzustellen?
Ich habe nämlich stark die Vermutung, das die Zahlen nicht so gravierend ausfallen, als das sich eine Einschränkung der Individuellen Selbstbestimmung, diverse Gastronomiepleiten, ... rechtfertigen ließe.
Die müssten ja eigentlich sitzen die Zahlen, wenn das Maul soweit aufgerissen wird, aber dennoch denke ich das hier erst recherchiert wird.
Aber gerade maSu der sich hier über Spielezensur beschwert (die ich auch ablehne) wird jawohl nicht auf Propaganda der Politik gehört haben und sich selbst informiert haben.

2. Wirtschaftliche Aspekte
Es wird immer so getan, als würden Raucher die positive Bilanz der Kassen ruinieren. Dazu hätte ich auch gerne Zahlen, denn hier habe ich die Vermutung, dass Raucher den Staat besonders günstig kommen.
1. Sie zahlen viele Steuern
2. Lungenkrebs tritt meistens im ca. 60.-70. Lebensjahr ein, also ca. mit Rentenbeginn
3. Lungenkrebs hat einen wirtschaftlich positiven Krankheitsverlauf (späte Diagnose, schneller Tod = relativ geringe Kosten)
Sermi81
wahrscheinlichkeit als nichtraucher lungenkrebs zu bekommen:

gering, kommt aber auf deine umgebung an, je mehr raucher sich darin bewegen, desto hoeher das risiko, daher kann man da keine zahl liefern

wichtiger: sie ist weitaus geringer, wenn man keinen rauch abbekommt Augenzwinkern

aber eine andere zahl des statistischen bundesamtes:

Die Schätzungen für vorzeitigen Tod durch Passivrauchen gehen weit auseinander und liegen für Deutschland zwischen 500 bis 3.500 pro Jahr.

selbst wenn du nur versuchen wuerdest, diesen text zu argumentieren, wuerde ich das schon krank nennen...



Wie hoch ist das Risiko als starker Passivraucher Lungenkrebs zu kriegen?
(Wohngemeinschaft mit starkem Raucher, Arbeit in einer verrauchten Gaststätte)?


25% hoeheres risiko wenn man zb mit einem rauchenden lebenspartner zusammenlebt - und den sieht man normalerweise auch nicht 24 std am tag




und zu der wirtschaftlichkeit:

in realitaet a, die von quarzgott, raucht der marlboro man 40 jahre lang zigaretten, pumpt unmengen steuern in das staatssaeckel und gibt dann puenktlich von heute auf morgen mit 65 den loeffel ab. ->wirtschaftlich positiv

in realitaet b, die der rest der welt, raucht der marlboro man 30 jahre lang, (ab hier beginnt eine der vielen moeglichen erkrankungswege, also net mit "als ob das immer so waere!!!" ankommen...), wird dann etwa 10 jahre bevor er abnippelt ploetzlich krank, bekommt zb lungenkrebs, behandlung dieses uebersteigt die steuereinahmen, die er durchs rauchen dem staat zugefuehrt hat um ein vielfaches (wenn du das nicht glaubst, lass dir mal die kosten einer chemotherapie, den klinikaufenthalten und den restlichen behandlungskosten eines krebspatienten ausrechnen, das ist nicht einfach die behandlung eines einfachen schnupfens fuer 10 eur aus der apotheke), ist fuer den rest der 10 jahre invalide (unmengen an kosten entstehen auch hier) und hat am ende seines leidensweges die steuereinnahmen von 100 seiner kollegen aufgebraucht.
nur so mal als wink mit dem zaunpfahl: die 140.000 tote jedes jahr fallen nicht einfach tot um...

also kommt mir bitte nicht immer mit diesem wirtschaftlichkeitskram wenn ihr nur ne billige milchmaedchenrechnung zusammen bekommt.


edit 2:

ok, wenn man lungenkrebs hat (80% der faelle gehen aufs rauchen zurueck) dann lebt man nur noch mit einer wahrscheinlichkeit von 1:20 nach fuenf jahren, so krass wie ich das oben beschrieben habe ist es also nicht. duerfte die kosten etwas senken, aber immer noch weit ueber den einnahmen stehen lassen Augenzwinkern


und nochwas:
warum nennt ihr die argumentierenden nichtraucher immer militant?!?


achso, edit:

Mehr als 90 % der Bronchialkarzinome sind Folge des Zigarettenrauchens. Im Tabakrauch sind ca. 40 karzinogene (krebsauslösende) Substanzen vorhanden, die die Entwicklung eines Bronchialkarzinoms auslösen können. Das Risiko nimmt mit der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag bis zum 20-30fachen eines Nichtrauchers zu. So erkrankt etwa jeder zehnte Raucher im Durchschnitt 30-40 Jahre nach Beginn mit dem Rauchen. Filterzigaretten können das Risiko auf etwa die Hälfte verringern, auch bei Zigarren- und Pfeifenrauchern liegt das Risiko etwas niedriger.
Aber auch das Passivrauchen in stark verrauchten Räumen bringt nach 15 Jahren ein doppelt so hohes Lungenkrebsrisiko mit sich. Generell wird ein 1,3 bis 1,4fach höheres Risiko für Passivraucher angenommen.

also, ums dir einfacher zu machen:

das risiko, dass du als raucher mal lungenkrebs bekommst, liegt bei 1:10
Nightraver
Zitat:
Original von Raverboy82 | Gestern 00:59 Uhr
Jedoch soll es jeder selbst wissen was er/sie dem eigenen Körper antut, solange ich nicht passiv rauchen muss.


Genau. Seh' ich genauso (als Nichtraucher).

Die "Verbannung" von Rauchern aus den meisten öffentlichen Gebäuden und Plätzen fand ich noch relativ okay, weil dadurch tatsächlich die Gefährdung durch Passivrauchen etwas eingeschränkt wurde. Diese Automaten-Geschichte hier allerdings ist ein wenig sehr übertrieben.

Irgendwo wurde hier im Thread geschrieben, dass man Alkohol auch nur an Erwachsene ausschenkt, aber sich an Automaten jeder bedienen könnte.

Das seh' ich allerdings nicht so. Vielleicht steht es so im Gesetzestext, keine Ahnung. Aber in der Praxis bekommt doch beinahe jeder Alkohol, selbst wenn schon ersichtlich ist, dass der Kunde viel zu viel intus hat oder viel zu jung ist. (es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber in der Regel ist die Kontrolle nicht besonders streng, meiner Erfahrung zumindest nach). Also nicht wirklich ein Argument gegen Automaten.

Genauso wird das dann auch ablaufen, wenn Zigaretten nur noch im Laden oder so erworben werden können. Also ziemlich sinnlos das Ganze.

Die übrigen Maßnahmen sind genauso sinnlos. Werbung bringt die meisten jungen Leute überhaupt nicht zum Rauchen, sondern ihre Freunde (oder Eltern), die das dann auch wieder von Freunden haben und so weiter.
Die lustigen Warnhinweise sind höchstgradig lächerlich, da sowieso jeder Bescheid weiß, was für einem Risiko er sich aussetzt.
Und so weiter.
Im Grunde alles purer Aktivismus.
maSu
Nightraver, es gibt viele Dinge, die genau wie Zigaretten ab 18 Jahren freigegeben sind und da würdest du es nciht gut finden, wenn es einen Automaten vor deiner Haustüre gibt, wo man Vodka, Hardcore-Pornos oder sonstwas ziehen könnte oder?! Augenzwinkern

Und aus dem Grund sollten Zigarettenautomaten verschwinden.

Kaufen Kinder im Supermarkt Zigaretten, dann macht sich der Verkäufer strafbar. Die Folge: Jemand muss im zweifelsfall dafür haften, das Zigaretten an Minderjährige ausgegeben wurden.

Wer haftet, wenn Kinder mit *irgendeiner* EC-Karte am Automaten Zigaretten kaufen?! Niemand.

Und das ist das Problem. Würde an jedem Automaten ein Malboro-Man oder Lucky-Strike-Man stehen, der für die Alterskontrolle sorgt, also verhindert, das die Kinder mit einer wo auch immer hergeholten fremden EC-Karte zigaretten kaufen, dann wären Automaten einigermaßen okay.

Außerdem: meine Freundin raucht - oder rauchte, sie versucht grad aufzuhören. Am Zigarettenautomaten waren oftmals Leute, die keine EC-Karte haben oder keine mit Alter im Chip vermerkt. Diese Leute haben dann andere Leute gefragt und jeder hat seine EC-Karte bereitwillig einmal reingesteckt, wieder rausgezogen und ist weitergegangen.

Alterskontrolle gleich Null. Haftbarkeit ebenfalls gleich Null. Bestrafbarkeit ebenfalls gleich Null. Also könnte man Zigaretten auch gleich ab 6 Jahren freigeben, die jüngeren Kiddies kommen ohne Leiter eh nicht an den Automaten dran....
Nightraver
Naja, ich kann deine Argumentation schon nachvollziehen, aber auch im Laden kann man einfach einen bereits erwachsenen Freund losschicken, oder sich nen entsprechenden Perso besorgen oder noch was ganz anderes. Fakt ist eben einfach, dass es trotzdem noch unendlich viele Möglichkeiten gibt, noch als Minderjähriger an das Zeug ranzukommen.

Nur weil harte Drogen verboten sind, kommt man ja trotzdem noch lange nicht an sie heran...

Außerdem würdest du im Endeffekt nur dem Verkäufer schaden. Der hat vielleicht nicht das Gesetz befolgt, aber vielleicht konnte er gar nichts für den Verkauf an Minderjährige (Stichwort Perso vom großen Bruder oder Erwachsener kauft einfach ein) oder er hat sowieso so viel zu tun (bei entsprechend wenig Lohn, versteht sich ja) als das er da noch jeden einzelnen "jugendlich" aussehenden Menschen kontrollieren könnte.
Deshalb würde ich sagen, dass die Haftung hier im Zweifelsfall auch sehr schnell den Falschen treffen kann.

Zu deinen Pornos & Vodka: Naja, auch hier ist es absolut nicht unüblich, dass man damit bereits in recht jungem Alter in Berührung kommt... also bringt hier das Gesetz auch wenig bis nichts Augenzwinkern

Klar, du hast schon recht, man kann sich fragen, ob es okay ist, bereits 12-Jährige Horrorfilme sehen zu lassen, 14-Jährige Hardcore und 15-Jährige dann zum ersten Mal aus dem Krankenhaus abzuholen.
Aber so etwas wird man mit reinen Gesetzen kaum verändern können... Augenzwinkern
Pixy
Ich finde es echt scheisse das wir so eingeschränkt werden als Raucher böse . Sollen sie die Automaten doch abschaffen, mir doch egal dann geh ich eben zur Tanke neben an Yes . Das wird langsam echt diskriminierend, fehlt nur noch das sie bald jagd auf uns machen
d(-_-)b Ravemadl
Och jaaaaa! Ihr armen, armen, diskreminierten Raucher, Ihr!

Ich bin froh, wenn der Automat gegenüber weg ist, denn der liegt auch bei meiner Tochter auf dem Schulweg! Und wenn ich unbedingt rauchen will, krieg ich meine Kippen in jedem Supermarkt, wo ich als Mutter zwangsläufig etwa alle 2 Tage bin. Beschaffungsprobleme gibt es in Deutschland weiß Gott nich! böse
Quarzgott
Zitat:
Original von Sermi81 | Gestern 23:39 Uhr
wahrscheinlichkeit als nichtraucher lungenkrebs zu bekommen:

gering, kommt aber auf deine umgebung an, je mehr raucher sich darin bewegen, desto hoeher das risiko, daher kann man da keine zahl liefern

Ich hätte hier die aus anderen Foren die Zahl 0,4% (LMU Tumorbiologie 2007)
Wieso musst du hier differenzieren, aber nen Forschungsinstitut muss das nicht? Wahrscheinlich, weil es unwesentlich auseinander driftet.

Zitat:
wichtiger: sie ist weitaus geringer, wenn man keinen rauch abbekommt Augenzwinkern
Wie weitaus geringer denn?
Welche Dimensionen? 0,0% 0,1% 0,39%?

Zitat:
aber eine andere zahl des statistischen bundesamtes:

Die Schätzungen für vorzeitigen Tod durch Passivrauchen gehen weit auseinander und liegen für Deutschland zwischen 500 bis 3.500 pro Jahr.

Ich greife hier schonmal die weiter unten genannten 25% auf, was ja schon einen Extremfall des Passivrauchens darstellen würde.
Damit läge das Lungenkrebsrisiko eines Passivrauchers bei 0,5% gegenüber 0,4% eines Nichtrauchers, das würde bedeuten, das 0,1% der Lungenkrebstoten aufgrund des Passivrauches sterben.
Dann würden bei geschätzten 3500Toten pro Jahr jedes Jahr 3.500.000 durch Lungenkrebs sterben.
Natürlich wären hier noch weitere Krankheiten eingerechnet, aber welche tödlichen Krankheiten ausser Lungenkrebs verursacht rauchen noch?
Schlaganfälle und Herzinfakte werden vllt. durch Rauchen begünstigt, aber die Hauptursache sind andere Faktoren (Aterienverfettung etc.)
Sonst bräuchten wir eben noch konkrete Zahlen wie viele der Passivtoten Lungenkrebspatienten sind, da hätte ich gerne auch die anderen Todesursachen. In jedem Fall wäre die Zahl sagen wir selbst bei nur 100 Lungenkrebstoten der evtl. 3500 Passivtoten zu extrem um realistisch zu sein.

Zitat:
selbst wenn du nur versuchen wuerdest, diesen text zu argumentieren, wuerde ich das schon krank nennen...

Irgendwelche Zahlen stimmen nicht, welche sind es?


Zitat:
Wie hoch ist das Risiko als starker Passivraucher Lungenkrebs zu kriegen?
(Wohngemeinschaft mit starkem Raucher, Arbeit in einer verrauchten Gaststätte)?


25% hoeheres risiko wenn man zb mit einem rauchenden lebenspartner zusammenlebt - und den sieht man normalerweise auch nicht 24 std am tag

25% hört sich viel an, sind aber bei angenommenen 0,4% für Nichtraucher auch nur 0,1%punkte. Das ist auch nicht sooooo dramatisch.

Zitat:
und zu der wirtschaftlichkeit:

in realitaet a, die von quarzgott, raucht der marlboro man 40 jahre lang zigaretten, pumpt unmengen steuern in das staatssaeckel und gibt dann puenktlich von heute auf morgen mit 65 den loeffel ab. ->wirtschaftlich positiv

in realitaet b, die der rest der welt, raucht der marlboro man 30 jahre lang, (ab hier beginnt eine der vielen moeglichen erkrankungswege, also net mit "als ob das immer so waere!!!" ankommen...), wird dann etwa 10 jahre bevor er abnippelt ploetzlich krank, bekommt zb lungenkrebs, behandlung dieses uebersteigt die steuereinahmen, die er durchs rauchen dem staat zugefuehrt hat um ein vielfaches (wenn du das nicht glaubst, lass dir mal die kosten einer chemotherapie, den klinikaufenthalten und den restlichen behandlungskosten eines krebspatienten ausrechnen, das ist nicht einfach die behandlung eines einfachen schnupfens fuer 10 eur aus der apotheke), ist fuer den rest der 10 jahre invalide (unmengen an kosten entstehen auch hier) und hat am ende seines leidensweges die steuereinnahmen von 100 seiner kollegen aufgebraucht.
nur so mal als wink mit dem zaunpfahl: die 140.000 tote jedes jahr fallen nicht einfach tot um...

also kommt mir bitte nicht immer mit diesem wirtschaftlichkeitskram wenn ihr nur ne billige milchmaedchenrechnung zusammen bekommt.



Weiterhin musst du die Kosten für Renten, alternative Krankheitsfälle, ...
Ich will auch keine Milchmädchenrechnung machen, aber wenn man Thesen über die wirtschaftlichen Nachteile aufstellt muss man ne Milchmädchenrechnung machen um diese These zu belegen.
Da du diese Rechnung nicht gemacht hast sind deine Aussagen darüber kein Argument!


Zitat:
edit 2:

ok, wenn man lungenkrebs hat (80% der faelle gehen aufs rauchen zurueck) dann lebt man nur noch mit einer wahrscheinlichkeit von 1:20 nach fuenf jahren, so krass wie ich das oben beschrieben habe ist es also nicht. duerfte die kosten etwas senken, aber immer noch weit ueber den einnahmen stehen lassen Augenzwinkern

Ich hab sogar Zahlen von 90-95% (http://www.raucher-med.de/)


Zitat:
und nochwas:
warum nennt ihr die argumentierenden nichtraucher immer militant?!?

Weil ich nicht argumentierender Nichtraucher sagen will


achso, edit:

Zitat:

Aber auch das Passivrauchen in stark verrauchten Räumen bringt nach 15 Jahren ein doppelt so hohes Lungenkrebsrisiko mit sich. Generell wird ein 1,3 bis 1,4fach höheres Risiko für Passivraucher angenommen.

Dann würden die oben genannten 25% nicht stimmen

Bei so vielen verschiedenen Behauptungen, Zahlen und (falschen) Fakten.
Wer will dann genau wissen, was wahr ist und was nicht.
Das Problem ist doch, das immer zu subjektiv argumentiert wird.
Wenn ich z.B. anti Raucher bin sag ich:
Das Risiko Lungenkrebs zu kriegen ist um 25% höher
Wenn ich pro Raucher bin sag ich:
Wenn man als Nichtraucher Lungenkrebs kriege liegt es zu 80% nicht am Passivrauchen.
Die Sache ist doch, dass man am Anfang das gewünschte Ergebnis hinstellt und dann die Zahlen so hinbiegt, das sie möglichst fatal darauf hinleiten.
Wenn derzeit die Politik das Ergebnis so haben will, dann wird das halt so dargestellt das die Zahlen das belegen.
Ich will nicht sagen, das Rauchen nicht schädlich ist.
Aber das Passivrauchen sollte man mMn nicht dämonisieren.
Ich denke das bei gesunder Lebensweise normales Passivrauchen nicht signifikant bzw. langfristig gesundheitsschädlich ist.
Hierbei denke ich, dass wenn Gesetze erlassen werden der Gesetzgeber gerade bei so kontroversen Gesetzen die Notwendigkeit dieses Gesetzes zweifelsfrei nachweisen muss.
Deswegen sehe ich die Raucherfraktion auch nicht in der Nachweißpflicht, sondern die Nichtraucher!
Aber ich denke das keine konkreten, vollumfassenden und vor allem nicht voreingenommenen Studien vorliegen, das man eben nicht immer diese Gegensätzlichen Aussagen hat.
Sermi81
gut, ich sehe ein dass die zahlen von gestern nacht doch recht wild zusammengeworfen wurden, aber auch nur weil ich nach zahlen und nicht nach argumenten gesucht habe...

aber, wenn man sagt, dass 80% aller lungenkrebs faelle auf das rauchen zurueckzufuehren sind, dann sollte man selbst wenn man sehr vorsichtig ist, doch einen eindeutigen rueckschluss ziehen koennen.

erwiesen sind die krebserregenden stoffe im rauch einer zigarette
erwiesen ist ein zusammenhang zwischen rauchen und krebs
erwiesen ist die erhoehte wahrscheinlichkeit, als raucher an teuer zu behandelnden krankheiten zu erkranken.

ich finde es da wirklich ziemlich gehaessig, wenn du behauptest, die nichtraucher wuerden in der beweispflicht stehen. oder willst du wirklich behaupten, dass rauchen nicht ungesund ist?

ich mein, selbst ne marginale wahrscheinlichkeit von 0,4% (egal woher diese zahl kommt) halte ich schon fuer einen massiven eingriff in mein leben. und das argument, dass der nichtraucher sich ja nicht unter raucher begeben muss finde ich genauso beschissen wie zu sagen, dass der raucher ja in seinen eigenen vier waenden bleiben soll, wenn er qualmen moechte.

egal wie es umgesetzt wird, eine partei muss langfristig den kuerzeren ziehen. und wenn man einfach mal die rechte der raucher den rechten der nichtraucher gleichsetzt, dann bleibt nicht mehr viel uebrig, wie man die gruppen unterscheiden kann, ausser dass die ausuebung des nichtrauchens im gegensatz zum ausueben des rauchens der jeweils anderen gruppe keinen schaden zufuegt.

ich verstehe einfach nicht, warum es in einigen laendern funktioniert (zb irland, da murrt kein einziger raucher, selbst die raucher finden das system inzwischen ganz in ordnung) und bei uns widerrum nicht. hier ist weder eine kneipe bankrott gegangen, noch ist der anteil an raucher signifikant zurueck gegangen. weder sitzen die raucher zuhause, noch die nichtraucher... und beide gruppen muessen sich auch nicht angiften. das einzige, was der raucher hin- und wieder tun muss, ist, ein paar mal am abend vielleicht 10m zum raucherhof oder vor die tuer zurueckzulegen. ich finde, dass das verhaeltnis von aufwand und nutzen hier wirklich sinnvoll ist.

wie gesagt, das herumwerfen mit zahlen ist schwachsinnig, beim heutigen durchlesen meines letzten posts hab ich die vielen angreifbaren stellen auch gesehen.
wenn du allerdings verneinen moechtest, dass passivrauchen schaedlich ist, dann werden wir eh nie auf den gemeinsamen und wichtigsten nenner kommen, von daher kann jeder von uns beiden permanent mit argumenten um sich werfen, ohne dass sich da ne schnittmenge ergeben wuerde.
wÊs
Zitat:
Original von d(-_-)b Ravemadl | Heute 14:06 Uhr
Ich bin froh, wenn der Automat gegenüber weg ist, denn der liegt auch bei meiner Tochter auf dem Schulweg!(


ich will ja nichts sagen... aber wenn du deiner tochter gleich beibringst wie sie sich bei sowas zu verhalten hat brauch der automat von gegenüber nicht weg...
eltern sind immer die vorbilder der Kinder... Und sind wir doch mal ehrlich in einer Nichtraucher Familie ist die wahrscheinlich viel geringer das das Kind in jungen jahren anfängt zu rauchen als in einer familie wo es raucher gibt...
ausnahmen bestätigen natürlich die Regel...

Ich sage immer: Leben und leben lassen...
Wenns nen Nichtraucher stört das jemand raucht soll er nen Nichtraucher Schutanzug patentieren lassen und damit die ganze Zeit rumrennen... Ich werde weiterhin meine Schachtel pro Tag rauchen...
tRaNcEd hArDs†yLeR
Zitat:
Original von d(-_-)b Ravemadl | Heute 14:06 Uhr
Ich bin froh, wenn der Automat gegenüber weg ist, denn der liegt auch bei meiner Tochter auf dem Schulweg!


deiner tochter werden wohl nicht nur auf ihrem schulweg kippenautomaten begegnen! pass ma auf, mich hat schon einer gebissen als ich klein war großes Grinsen

in meinem kaff mit 700 seeln gabs über 10 kippenautomaten und ich bin net gestorben.

Augen rollen (bin nichtraucher)
Quarzgott
Zitat:
Original von Sermi81 | Heute 22:16 Uhr
aber, wenn man sagt, dass 80% aller lungenkrebs faelle auf das rauchen zurueckzufuehren sind, dann sollte man selbst wenn man sehr vorsichtig ist, doch einen eindeutigen rueckschluss ziehen koennen.

Natürlich sind auch 80% alarmierend, aber darum geht es mir nicht, sondern es geht mir darum, dass ich diesen Erkenntnissen nicht trauen kann, wenn andere Quellen andere Zahlen liefern.

Zitat:
erwiesen sind die krebserregenden stoffe im rauch einer zigarette
erwiesen ist ein zusammenhang zwischen rauchen und krebs
erwiesen ist die erhoehte wahrscheinlichkeit, als raucher an teuer zu behandelnden krankheiten zu erkranken.

ich finde es da wirklich ziemlich gehaessig, wenn du behauptest, die nichtraucher wuerden in der beweispflicht stehen. oder willst du wirklich behaupten, dass rauchen nicht ungesund ist?

Rauchen ist ungesund, da sage ich nicht gegen.
Ich sehe die Politik mit ihrer Entscheidung zum Nichtraucherschutzgesetz und in dem Zusammenhang auch die Nichtraucher in der Beweißpflicht nachzuweisen, das Passivrauchen gesundheitsschädlich genug ist um diverse Gastronomiepleiten, Eingriffe in das Privateigentum, Eingriffe in die individuelle Selbstbestimmung, ... zu rechtfertigen.
Ich meine aber auch gerade an Bahnhöfen oder anderen Plätzen unter freiem Himmel wird man und da bin ich mir zu 100% sicher keine Beinträchtigung der Gesundheit feststellen und ich will einfach nur, dass in vernünftigem Rahmen gehandelt wird.

Zitat:
ich mein, selbst ne marginale wahrscheinlichkeit von 0,4% (egal woher diese zahl kommt) halte ich schon fuer einen massiven eingriff in mein leben. und das argument, dass der nichtraucher sich ja nicht unter raucher begeben muss finde ich genauso beschissen wie zu sagen, dass der raucher ja in seinen eigenen vier waenden bleiben soll, wenn er qualmen moechte.

Das hörte sich aber nach Raucher sollen nur in ihren eigenen Wänden rauchen.
Die 0,4% wurden in einem anderen Forum mit der Quellenangabe (Tumorbiologie LMU 2007) angegeben und stellt die Lungenkrebswahrscheinlichkeit für einen Nichtraucher dar, deswegen kannst du diese 0,4% keinen Rauchern anhängen.
Wenn du starkem Passivrauch ausgesetzt bist (durch rauchenden Mitbewohner) ist dein Lungenkrebsrisiko um 0,1%punkt höher.
Ein rauchender Mitbewohner wird eine größere Rauchbelastung sein, als ein verrauchter Gastronomiebesuch einmal die Woche.
Also steigt die Lungenkrebswahrscheinlichkeit durch die Gastronomiebesuche vllt. nur um 0,03% oder Raucherfreundlich:
Das Nichtraucherschutzgesetz bringt den Nichtrauchern nur eine 0,03% geringere Lungenkrebswahrscheinlichkeit.
Und das sind für mich langsam wirklich marginale Zahlen, die eben diese Eingriffe nicht rechtfertigen und das man da einfach sagt, dass die, denen das zu extrem ist, dass die auf diese Gaststättenbesuche verzichten.
Der der Öffentlichkeit präsentierte Nutzen wird definitv nicht erzielt.


Zitat:
egal wie es umgesetzt wird, eine partei muss langfristig den kuerzeren ziehen. und wenn man einfach mal die rechte der raucher den rechten der nichtraucher gleichsetzt, dann bleibt nicht mehr viel uebrig, wie man die gruppen unterscheiden kann, ausser dass die ausuebung des nichtrauchens im gegensatz zum ausueben des rauchens der jeweils anderen gruppe keinen schaden zufuegt.

Das ist das was ich sagte, es geht nicht mehr darum, ob die Nichtraucher geschädigt werden. Mal abgesehen von den Gaststätten wo wir gerade gesehen haben, das die Belastung marginal ist.
Was spricht im Sinne des Nichtraucherschutzes dafür Rauchen an Plätzen unter freiem Himmel zu verbieten? Was spricht gegen Raucherzimmer in Krankenhäusern oder Ämtern?
Wieso kann der letzte Waggon in einem Zug nicht Raucherabteil sein? (Nichtraucher müssten da nicht durchlaufen)
Es geht doch gar nicht darum, die Nichtraucher zu schützen, sondern den Rauchern das Rauchen langfristig zu verbieten.

Zitat:
ich verstehe einfach nicht, warum es in einigen laendern funktioniert (zb irland, da murrt kein einziger raucher, selbst die raucher finden das system inzwischen ganz in ordnung)

Quelle!
Zitat:
hier ist weder eine kneipe bankrott gegangen, noch ist der anteil an raucher signifikant zurueck gegangen.

Quelle!
Zitat:
weder sitzen die raucher zuhause, noch die nichtraucher...

Die Zahl der Gastronomiebesucher ist zurückgegangen!
Bringe den Gegenbeweiß!

Zitat:
und beide gruppen muessen sich auch nicht angiften.
das einzige, was der raucher hin- und wieder tun muss, ist, ein paar mal am abend vielleicht 10m zum raucherhof oder vor die tuer zurueckzulegen. ich finde, dass das verhaeltnis von aufwand und nutzen hier wirklich sinnvoll ist.

Natürlich müssen sich beide Gruppen nicht angiften, es geht mir im Prinzip auch nicht um den konkreten Punkt des Rasuchens, sondern das die Politik Versäumnisse in der Gesundheitspolitik einfach darauf abwälzt, dass die Raucher die Kassen zu stark belasten und sich mit sonnem Nichtraucherschutzgesetz einfach aus der Affäre ziehen will.
Es ist wieder sonne Maßnahme dringend benötigte Reformen aufzuschieben und das Volk mit solchen Gesetzen in den Glauben versetzen es wäre was getan worden. Das was mich bei den Nichtrauchern stört ist eben die Tatsache, das sie sich mit sowas abspeisen lassen.
Deswegen stelle ich gerade die Frage nach dem konkreten Sinn, der natürlich untermauert sein muss, denn dieses sinnlose Umherwerfen mit Gesetzen und zwar in allen möglichen Lebensbereichen ist längst gängige Praxis, die den Bürger in bestimmte Lebensweisen drängen will, anstatt die Probleme bei der Wurzel, bei einem viel tiefer sitzenden Mißstand zu packen!
Das ist eigentlich der Punkt, auf den ich hinaus will!

Zitat:
wie gesagt, das herumwerfen mit zahlen ist schwachsinnig, beim heutigen durchlesen meines letzten posts hab ich die vielen angreifbaren stellen auch gesehen.
wenn du allerdings verneinen moechtest, dass passivrauchen schaedlich ist, dann werden wir eh nie auf den gemeinsamen und wichtigsten nenner kommen, von daher kann jeder von uns beiden permanent mit argumenten um sich werfen, ohne dass sich da ne schnittmenge ergeben wuerde

Schädlich ist Passivrauchen, aber ist es schädlich genug diese Eingriffe zu rechtfertigen. Wodka, Bonbons, Pommes und Burger sind auch schädlich.
Ein Discobesuch ist auch schädlich.
Danach darf man nicht gehen!
Vieleicht bewerte ich einfach die Bürgerrechte zu hoch?
Sermi81
zu den quellen:

ich habe ne statistik gesehen, dass vor dem nichtraucherschutzgesetz etwa 26% der iren geraucht haben, jetzt sind es noch 24 oder 25%

dass raucher das akzeptieren habe ich aus gespraechen mit dieser gruppe herausgefunden

und wenn die gaeste in den kneipen zurueckgegangen sind, dann muessen die buden frueher viel groesser gewesen sein, weil die dinger sind am wochenende und manchmal auch unter der woche gerammelt voll



Zitat:

Schädlich ist Passivrauchen, aber ist es schädlich genug diese Eingriffe zu rechtfertigen. Wodka, Bonbons, Pommes und Burger sind auch schädlich.
Ein Discobesuch ist auch schädlich.
Danach darf man nicht gehen!
Vieleicht bewerte ich einfach die Bürgerrechte zu hoch?


alle von dir genannten produkte sind nur schaedlich fuer DICH alleine. jeder soll mit sich selbst machen, was er moechte, aber wenn du schon buergerrechte mit dieser problematik verknuepfst, wo ist dann mein recht, da wo ich mich aufhalte NICHT durch ungesunden (giftigen?) rauch geschaedigt zu werden (und wir koennen ruhig bei den 0,4% bleiben, in gaststaetten und discos war die rauchbelastung frueher wohl weitaus groesser, als wenn eine person in einem raum alle 30min mal eine gequarzt hat)
ich bin halt der meinung, dass jeder mensch auf der welt tun und lassen darf was er moechte (im gesetzlichen rahmen) solange er damit keiner anderen person direkten schaden zufuegt...

und zu den 0,4%: wenn 80% der lungenkrebsfaelle auf das rauchen zurueckzufuehren sind, dann sind auch 80% dieser faelle auf passivrauchen zurueckzufuehren. und dann bleiben also immer noch 0,3% uebrig. das sind immerhin 3 von 1000 menschen, die grundlos krank werden und sterben.... falls du sagst, das ist ja wenig, dann nenne mir bitte die grenze, ab wann zu verhindernde todesfaelle es wert sind, dass man etwas dagegen unternimmt...
-Dj-Nic-
Zitat:
Original von d(-_-)b Ravemadl | Gestern 14:06 Uhr
Och jaaaaa! Ihr armen, armen, diskreminierten Raucher, Ihr!

Ich bin froh, wenn der Automat gegenüber weg ist, denn der liegt auch bei meiner Tochter auf dem Schulweg! Und wenn ich unbedingt rauchen will, krieg ich meine Kippen in jedem Supermarkt, wo ich als Mutter zwangsläufig etwa alle 2 Tage bin. Beschaffungsprobleme gibt es in Deutschland weiß Gott nich! böse


Richtig!





Was die Meinung mit den Kindern und ihren Vorbildern angeht; das Kinder sich nicht an die vernünftigsten Regeln halten oder die vernünftigsten Menschen als Vorbilder nehmen, das weiß jeder von uns. Da hilft kein "Du darfst nicht rauchen, weil das ungesund ist. Gerade was man als Kind oder Jugendlicher nicht tun soll/darf, macht man gerne, weil es ein Reiz ist die Grenzen zu überschreiten.

Wenn die Automaten verschwinden, können sich Kinder und Jugendliche keine Zigaretten mehr so einfach kaufen. Beim Tante Emma Laden um die Ecke macht Tante Emma sich durch den Verkauf strafbar. Ob sie dennoch Zigaretten an Jugendliche Verkauft Ja oder Nein, keine Automaten sind zumindest eine eingeschränkte Option für Minderjährige an Zigaretten zu kommen.

Nicht passiv rauchen möchte ich nicht weil es vielleicht schädlich sein könnte, sondern weil ich es nicht vertrage, und zudem riecht es auch nicht gerade wie ein Parfum


Und zu guter letzt. was die kritisierte Intoleranz der Nichtraucher angeht. Ich finde so wie es mit den Verboten momentan ist, ist es in Ordnung, es muss meiner Meinung nach keine weiteren Einschränkungen für Raucher geben. Aber tolerant sind eher die meisten Raucher nicht als Nichtraucher. Im Zug rauchen die meisten nun auf den Toiletten. Früher haben viele in Nichtraucher Waggons geraucht. Ich habe noch nie von einem Nichtraucher gehört, der sich in ein Raucherabteil gesetzt hatte und den Rauchern verboten hat zu rauchen. Soviel zu Intoleranz und Toleranz.

Erst kam der Mensch, dann die Zigarette.
Nine83
ruhig weg mit den automaten, sind eh nur eklige sachen drin die man nicht zum leben brauch großes Grinsen
Quarzgott
Zitat:
Original von Sermi81 | Heute 01:02 Uhr
zu den quellen:

ich habe ne statistik gesehen, dass vor dem nichtraucherschutzgesetz etwa 26% der iren geraucht haben, jetzt sind es noch 24 oder 25%
...

1. is das keine Quelle 2. völlig irrelevant

Zitat:
dass raucher das akzeptieren habe ich aus gespraechen mit dieser gruppe herausgefunden

Sie müssen es akzeptieren, aber wie viele würden es rückgängig machen, wenn sie die möglichkeit hätten? Quellen!

Zitat:
und wenn die gaeste in den kneipen zurueckgegangen sind, dann muessen die buden frueher viel groesser gewesen sein, weil die dinger sind am wochenende und manchmal auch unter der woche gerammelt voll

Wenn meinetwegen 20% der Gaststätten pleite machen und sich die Restgäste auf andere Läden verteilen sind diese voll, ich denke das es so eine Entwicklung auch in Irland gab, aber hier behaupte ich nix.
Da will ich Zahlen sehen! Ein subjektiver Eindruck von wahllos gewählten Kneipen und Abenden is kein Argument. Ich mein, es muss ja nen Grund haben, warum viele Gastronomen Volksinitiativen starten wollten.



Zitat:

Schädlich ist Passivrauchen, aber ist es schädlich genug diese Eingriffe zu rechtfertigen. Wodka, Bonbons, Pommes und Burger sind auch schädlich.
Ein Discobesuch ist auch schädlich.
Danach darf man nicht gehen!
Vieleicht bewerte ich einfach die Bürgerrechte zu hoch?


Zitat:
alle von dir genannten produkte sind nur schaedlich fuer DICH alleine. jeder soll mit sich selbst machen, was er moechte, aber wenn du schon buergerrechte mit dieser problematik verknuepfst, wo ist dann mein recht, da wo ich mich aufhalte NICHT durch ungesunden (giftigen?) rauch geschaedigt zu werden (und wir koennen ruhig bei den 0,4% bleiben, in gaststaetten und discos war die rauchbelastung frueher wohl weitaus groesser, als wenn eine person in einem raum alle 30min mal eine gequarzt hat)
Du bist auch nur einen oder zwei Abende in der Woche in der Gaststätte oder Disco. Wieso werden eigentlich keine Nebelmaschinen verboten?
Zitat:
ich bin halt der meinung, dass jeder mensch auf der welt tun und lassen darf was er moechte (im gesetzlichen rahmen) solange er damit keiner anderen person direkten schaden zufuegt...

Es geht hier um einfache Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage.
Der Gastronom bietet eben einen Platz zum trinken etc. und da es sein Geschäft auf seinem Privatbesitz ist darf er die Konditionen bestimmen, so ist meine Vorstellung.
Das wär so, wenn McDonalds meinetwegen gezwungen wird schädliche Burger aus dem Angebot zu nehmen und sie durch Obst zu ersetzen.
Es wird ein essentieller Bestandteil einer Geschäftsidee genommen!
Wenn es Bedarf nach rauchfreien Gaststätten gegeben hätte, hätte sich dieser Markt schon gebildet. Es ist ja nicht so, das es Lebensnotwendig wär ne Gaststätte zu besuchen, also sollte der Wirt seine Gaststätte eben wie einen Wirtschaftsbetrieb führen dürfen.

Zitat:
und zu den 0,4%: wenn 80% der lungenkrebsfaelle auf das rauchen zurueckzufuehren sind, dann sind auch 80% dieser faelle auf passivrauchen zurueckzufuehren. und dann bleiben also immer noch 0,3% uebrig. das sind immerhin 3 von 1000 menschen, die grundlos krank werden und sterben.... falls du sagst, das ist ja wenig, dann nenne mir bitte die grenze, ab wann zu verhindernde todesfaelle es wert sind, dass man etwas dagegen unternimmt...

Also 0,4% is die Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher Lungenkrebs zu kriegen. Da die Wahrscheinlichkeit durch Passivrauchen steigt um 25% also auf 0,5% d.h. 20% aller nichtrauchenden Lungenkrebspatienten haben den Krebs nur durch passivrauchen, d.h. von 1000 Lungenkrbspatienten sind 800 Raucher, 160Nichtraucher und 40 Passivraucher.
So wäre es, wenn nicht noch andere Faktoren reinspielen würden z.B.
"In Deutschland gibt es jährlich ca. 1.900 Lungenkrebstodesfälle, die auf die Belastung durch Radon zurückzuführen sind." (Wikipedia: Lungenkrebs)
"In Deutschland werden 35 000 Todesfälle pro Jahr geschätzt."
(www.radiologen-konstanz.de/uploads/media...bsscreening.pdf(mal ganz abgesehen davon, das die Quelle von 90% spricht)
Also sind ca. 5,4% aller Lungenkrebspatienten Radonopfer
somit hätten wird bei 90% was sogar in Quellen häufiger vorkommt nur noch weniger als 10 Passivraucher pro 1000Lungenkrebspatienten und dieser Passivraucher müsste dann auch mit einem Raucher zusammenleben. Verkehr is z.B. auch noch nicht eingerechnet, Arbeitsbelastung, Ernährung, ...
Sieh es ein, mit irgendwelchen Zahlen kannst du mir nicht kommen, weil ich das immer irgendwie zerrechnen kann. Hätte dir das auch noch weiter zerrechnen können. Könnte bestimmt auch ausrechnen, das Passivrauchen Leben rettet ;-) und das ist das was ich sage, es gibt keine allgemeine schlüssige Quelle.
HardstylePiXel
Wahrscheinlich müssen Raucher bald auch noch Abgassteuer zahlen Augen rollen
Nexus
Muß mich doch mal wieder einbringen!

Also... .
Ich lese hier immer nur das Wort "Lungenkrebs" im Zusammenhang bei der Raucherdiskusion. Möchte in Erinnerung bringen, dass es nur eine von vielen Krankheiten ist die auf das Rauchen zurückzuführen ist.
Da wären z.B. noch Kehlkopfkrebs, Herzinfakt, Hirnschlag und noch viele andere eklige Sachen.
Außerden sagt man ja auch die Haut würde vorzeitig altern.
Wer will schon mir 40 aussehen wie 60??? *Vorsicht Ironie!!!*

Fakt ist ja wohl: Wenn ein Industriebetrieb seinen Arbeitern soviel Giftstoffe zumuten würde wie sich ein Raucher in seine Lunge pfeift, würde die Berufsgenossenschaft den Betrieb kurzerhand stillegen!!!
Soviel auch mal zum Gesundheitsschutz der arbeitenden Passivraucher!!!
Wenn das Rauchverbot andauernd mießgemacht und ausgehebelt wird, zieht irgendwann das Arbeitsschutzgesetzt. Ich meine...auf der Arbeit vom Arbeitgeber vor Giften geschützt werden wollen und in der Freizeit eine höhere Dosis als im Job erlaubt an einem Giftmix zu inhalieren kann ja wohl auch nicht sein.

Back to Topic!!!
Also persönlich ich fände es gut wenn die Automaten abgehängt würden.
Zumindest sind die Teile bei mir in der Gegend in der Nähe von Schulen abgehängt worden. Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt, aber wieso wurden in der Vergangenheit so Teile an Wegen aufgehängt an denen zu 80% Schüler unter 16 Jahren vorbei gingen?
Die Sperre mit der EC Karte ist ja auch nicht 100%ig sicher.
Also ist ja wohl die einzigste Alternative: Weg damit!!!
Wenn Verkäufer in der Tanke/Supermarkt trotz Verbot verkaufen müssen sie halt mit Strafe rechnen. Ich bin in dem Zusammenhang auch für die Möglichkeit von Testkäufen.

In England ist es mittlerweile so weit gekommen (Bericht letztens auf Spiegel Online), dass eine Supermarktkette aus Furcht vor Strafe an Erwachsene die in Begleitung von Kindern/Jugendliche sind keinen Alkohol verkauft. Als Grund wird angegeben das die Läden vermeiden wollen das die Erwachsenen den Alkohol außerhalb des Ladens an die Kinder/Jugendlichen abgeben und die Supermärkte deshalb dann Strafe zahlen müßten.
Chaox
Also von mir aus können sie die Kippenautomaten komplett abschaffen.

Ich bin zwar starker Raucher seit 10 Jahren und rauche wirklich gerne...aber einerseits überall Rauchverbot einführen (weil rauchen ja so schädlich ist) und andererseits an jeder Ecke Automaten hinstellen....das ist schon ne doppelmoral die ihresgleichen sucht, von mir aus: Weg damit.

Die Bundesregierung macht sich sowieso schon lange völlig lächerlich, denn eigentlich wäre es doch so einfach: "Wenn Rauchen so schädlich ist, dann verbietet es doch, habt ihr mit den anderen "Drogen" doch auch gemacht"....aber nein, auf die Kohle wollen sie doch nicht verzichten. Schon geil! lol