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Original von Sermi81 | Gestern 23:39 Uhr
wahrscheinlichkeit als nichtraucher lungenkrebs zu bekommen:
gering, kommt aber auf deine umgebung an, je mehr raucher sich darin bewegen, desto hoeher das risiko, daher kann man da keine zahl liefern |
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Ich hätte hier die aus anderen Foren die Zahl 0,4% (LMU Tumorbiologie 2007)
Wieso musst du hier differenzieren, aber nen Forschungsinstitut muss das nicht? Wahrscheinlich, weil es unwesentlich auseinander driftet.
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wichtiger: sie ist weitaus geringer, wenn man keinen rauch abbekommt
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Wie weitaus geringer denn?
Welche Dimensionen? 0,0% 0,1% 0,39%?
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aber eine andere zahl des statistischen bundesamtes:
Die Schätzungen für vorzeitigen Tod durch Passivrauchen gehen weit auseinander und liegen für Deutschland zwischen 500 bis 3.500 pro Jahr. |
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Ich greife hier schonmal die weiter unten genannten 25% auf, was ja schon einen Extremfall des Passivrauchens darstellen würde.
Damit läge das Lungenkrebsrisiko eines Passivrauchers bei 0,5% gegenüber 0,4% eines Nichtrauchers, das würde bedeuten, das 0,1% der Lungenkrebstoten aufgrund des Passivrauches sterben.
Dann würden bei geschätzten 3500Toten pro Jahr jedes Jahr 3.500.000 durch Lungenkrebs sterben.
Natürlich wären hier noch weitere Krankheiten eingerechnet, aber welche tödlichen Krankheiten ausser Lungenkrebs verursacht rauchen noch?
Schlaganfälle und Herzinfakte werden vllt. durch Rauchen begünstigt, aber die Hauptursache sind andere Faktoren (Aterienverfettung etc.)
Sonst bräuchten wir eben noch konkrete Zahlen wie viele der Passivtoten Lungenkrebspatienten sind, da hätte ich gerne auch die anderen Todesursachen. In jedem Fall wäre die Zahl sagen wir selbst bei nur 100 Lungenkrebstoten der evtl. 3500 Passivtoten zu extrem um realistisch zu sein.
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| selbst wenn du nur versuchen wuerdest, diesen text zu argumentieren, wuerde ich das schon krank nennen... |
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Irgendwelche Zahlen stimmen nicht, welche sind es?
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Wie hoch ist das Risiko als starker Passivraucher Lungenkrebs zu kriegen?
(Wohngemeinschaft mit starkem Raucher, Arbeit in einer verrauchten Gaststätte)?
25% hoeheres risiko wenn man zb mit einem rauchenden lebenspartner zusammenlebt - und den sieht man normalerweise auch nicht 24 std am tag |
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25% hört sich viel an, sind aber bei angenommenen 0,4% für Nichtraucher auch nur 0,1%punkte. Das ist auch nicht sooooo dramatisch.
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und zu der wirtschaftlichkeit:
in realitaet a, die von quarzgott, raucht der marlboro man 40 jahre lang zigaretten, pumpt unmengen steuern in das staatssaeckel und gibt dann puenktlich von heute auf morgen mit 65 den loeffel ab. ->wirtschaftlich positiv
in realitaet b, die der rest der welt, raucht der marlboro man 30 jahre lang, (ab hier beginnt eine der vielen moeglichen erkrankungswege, also net mit "als ob das immer so waere!!!" ankommen...), wird dann etwa 10 jahre bevor er abnippelt ploetzlich krank, bekommt zb lungenkrebs, behandlung dieses uebersteigt die steuereinahmen, die er durchs rauchen dem staat zugefuehrt hat um ein vielfaches (wenn du das nicht glaubst, lass dir mal die kosten einer chemotherapie, den klinikaufenthalten und den restlichen behandlungskosten eines krebspatienten ausrechnen, das ist nicht einfach die behandlung eines einfachen schnupfens fuer 10 eur aus der apotheke), ist fuer den rest der 10 jahre invalide (unmengen an kosten entstehen auch hier) und hat am ende seines leidensweges die steuereinnahmen von 100 seiner kollegen aufgebraucht.
nur so mal als wink mit dem zaunpfahl: die 140.000 tote jedes jahr fallen nicht einfach tot um...
also kommt mir bitte nicht immer mit diesem wirtschaftlichkeitskram wenn ihr nur ne billige milchmaedchenrechnung zusammen bekommt. |
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Weiterhin musst du die Kosten für Renten, alternative Krankheitsfälle, ...
Ich will auch keine Milchmädchenrechnung machen, aber wenn man Thesen über die wirtschaftlichen Nachteile aufstellt muss man ne Milchmädchenrechnung machen um diese These zu belegen.
Da du diese Rechnung nicht gemacht hast sind deine Aussagen darüber kein Argument!
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edit 2:
ok, wenn man lungenkrebs hat (80% der faelle gehen aufs rauchen zurueck) dann lebt man nur noch mit einer wahrscheinlichkeit von 1:20 nach fuenf jahren, so krass wie ich das oben beschrieben habe ist es also nicht. duerfte die kosten etwas senken, aber immer noch weit ueber den einnahmen stehen lassen
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Ich hab sogar Zahlen von 90-95% (
http://www.raucher-med.de/)
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und nochwas:
warum nennt ihr die argumentierenden nichtraucher immer militant?!? |
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Weil ich nicht argumentierender Nichtraucher sagen will
achso, edit:
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Aber auch das Passivrauchen in stark verrauchten Räumen bringt nach 15 Jahren ein doppelt so hohes Lungenkrebsrisiko mit sich. Generell wird ein 1,3 bis 1,4fach höheres Risiko für Passivraucher angenommen.
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Dann würden die oben genannten 25% nicht stimmen
Bei so vielen verschiedenen Behauptungen, Zahlen und (falschen) Fakten.
Wer will dann genau wissen, was wahr ist und was nicht.
Das Problem ist doch, das immer zu subjektiv argumentiert wird.
Wenn ich z.B. anti Raucher bin sag ich:
Das Risiko Lungenkrebs zu kriegen ist um 25% höher
Wenn ich pro Raucher bin sag ich:
Wenn man als Nichtraucher Lungenkrebs kriege liegt es zu 80% nicht am Passivrauchen.
Die Sache ist doch, dass man am Anfang das gewünschte Ergebnis hinstellt und dann die Zahlen so hinbiegt, das sie möglichst fatal darauf hinleiten.
Wenn derzeit die Politik das Ergebnis so haben will, dann wird das halt so dargestellt das die Zahlen das belegen.
Ich will nicht sagen, das Rauchen nicht schädlich ist.
Aber das Passivrauchen sollte man mMn nicht dämonisieren.
Ich denke das bei gesunder Lebensweise normales Passivrauchen nicht signifikant bzw. langfristig gesundheitsschädlich ist.
Hierbei denke ich, dass wenn Gesetze erlassen werden der Gesetzgeber gerade bei so kontroversen Gesetzen die Notwendigkeit dieses Gesetzes zweifelsfrei nachweisen muss.
Deswegen sehe ich die Raucherfraktion auch nicht in der Nachweißpflicht, sondern die Nichtraucher!
Aber ich denke das keine konkreten, vollumfassenden und vor allem nicht voreingenommenen Studien vorliegen, das man eben nicht immer diese Gegensätzlichen Aussagen hat.