Quarzgott
Die Tage hat unser allseits beliebter Innenminister gefordert in staatlichen Schulen neben christlichem auch islamischen Religionsunterricht zu unterrichten. Was haltet ihr davon?
DerP
meine meinung is das religion nichts in der schule zu suchen hat.
es sollte nur noch ethik geben.
-Dj-Nic-
Garnichts halte ich davon, weil man sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen muss. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber in den islamischen Ländern gibt es auch keinen christlichen Religions Unterricht.
Ein Sprichwort sagt; Ich habe in der Wüste noch keine christliche Kirche gesehen.
Es reicht, das man den Islam akzeptiert, aber man sollte ihn nicht praktizieren. Wenn man da an die Videos denkt, die bei Frontal 21 gezeigt wurden, die ein anonymer in einer Moschee in Berlin gefilmt hatte. Da sprach ein Hassprediger gegen das Christentum und die Deutsche Bevölkerung.
Islam an deutschen Schulen!?
Nein!!!
Meine Meinung.
Skorpion the King
islam hat in schulen nix zu suchen. Sollen die doch mal auch nen christlichen untericht abhalten.
Lukas
Ich bin für Islam-Unterricht in den Schulen.
Warum?
Dadurch daß Islam-Unterricht nicht in deutschen Schulen unterrichtet wird, sprich die schulische Erziehung muslimischer Schüler nicht unter Überwachung durch den deutschen staat ist, wird Hasspredigern kampflos diese Erziehung überlassen. Dadurch daß dies so erfolgt, werden ganz speziell Frauen und ihre Töchter rückschrittlich behandelt. sprich, sie werden von den muslimischen Männer ausgebeutet. Abgesehen davon hat so die fortschrittliche westliche Gesellschaft die Möglichkeit ihren Einfluß auf die Erziehung von jungen Muslimen geltend zu machen.
Kurz zur Erinnerung:
Wie vielleicht der eine oder andere von Euch weiß, lebe ich seit cq. 4 Jahren mit einer Frau zusammen, dessen Vater Moslem ist. Inzwischen ist er vom seinen Denken auch fortschrittlch. Dem war aber nicht immer so. Z.B. durfte meine Freundin bis zum 18. Lebensjahr überhaupt nicht allein in die Stadt, geschweige denn ausgehen. Sie durfte bis zum 16. Lebensjahr schließlich Kinderfilme schauen. Liebesfilme oder Filme wo Menschen sich berühren war Tabu. Usw..
Von daher finde ich Aufklärung im Rahmen eines "deutschen Islam-Unterrichtes" richtig und wichtig.
Zum Schluß: In deutschen Schulen wird Religion unterrichtet. Und wer ist da dagegen?
maSu
Meine Meinung zu dem Thema mögen einige Moslems für "böse" empfinden, aber ich halte Unterricht auf Grundlage des Korans generell für gefährlich, da dieser in den allermeisten Übersetzungen und Interpretationen eindeutig zur Gewalt gegenüber Minderheiten und Andersgläubigen aufruft. Dies geschieht im Koran in einer Art und Weise, die mit zweifelhaften biblischen Äußerungen in keinem Verhältnis stehen.
Das Problem: in der Schule wird viel beigebracht. Das was in der Schule 1h pro Woche beigebracht wird, das wird niemals das verdrängen, was im Elternhaus, in der "Garagenmoschee" oder im Hinterhof beigebracht wird. D.h. die Probleme mit Radikalität, Fundamentalismus, das wird durch Islamunterricht nicht beseitigt! Es wird im besten Falle minimal(!!!) gedämpft, aber das war es auch schon.
Die Politiker werben wieder mit einer Scheinsicherheit.
Allgemein hat Religionsunterricht nichts(!!) an Schulen verloren. Schulen sollen Wissen vermitteln. Schulen sollen Kindern beibringen selbst zu denken.
Schulen sollen Kindern nicht beibringen, das eine nicht beweisbare Existenz den Mensch aus Lehm oder sonstwas hergestellt hat!
Religion steht im krassen Gegensatz zum eigenständigen Denken und dem Willen seine Umwelt zu begreifen!
Außerdem wird die freie Entscheidung der Kinder beeinflusst, indem sie in der Schule zusätzlich religiös erzogen werden.
Eigentlich sollte man Kinder bis zum 18. Lebensjahr von religion fernhalten, danach können sie selbst entscheiden. Jegliches Anerziehen von religiösen Dingen halte ich für gesellschaftsschädigenden Unsinn - egal ob Islam oder Christentum. Daraus werden niemals freie, selbstständige Bürger entstehen!
Quarzgott
| Zitat: |
Original von Lukas | Gestern 19:39 Uhr
Dadurch daß Islam-Unterricht nicht in deutschen Schulen unterrichtet wird, sprich die schulische Erziehung muslimischer Schüler nicht unter Überwachung durch den deutschen staat ist, wird Hasspredigern kampflos diese Erziehung überlassen. ? |
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Geschichtsunterricht verhindert auch nicht, dass es Links und Rechtsradikale gibt.
-Dj-Nic-
Ja Lukas also deine Politik Kenntnisse fangen erst ab 1990 an. Und deine Religions Kenntnisse nirgendwo. Vielleicht solltest du mal den Koran lesen. Und das es Religionsunterricht an deutschen Schulen gibt, liegt daran, das wir hier nicht in der DDR leben, wo streng Katholiken verfolgt wurden.
Wir leben in einer christlichen Gesellschaft, weshalb die Religion auch an Schulen unterrichtet wird. Das gehört genauso dazu wie Politik und Biologie, da unser Leben auf diesem Kontinent nunmal damit verbunden ist.
Den Islam an deutschen Schulen zu unterrichten hieße ja nicht von Deutschen Lehrern einen Einfluß auf islamische Mitbürger zu nehmen, die Lehrkräfte wären selbst Angehörige Islamen und es würde sich zu einer Sondergenehmigung entwickeln, sich nicht in unsere Gesellschaft zu integrieren und der nächste Schritt wäre dann die Sprache, und da es immer mehr Islamen in unseren Breiten gibt, würde der Unterricht zu einer ganzen Schule werden und unsere Kinder müssten sich denen anpassen.
Das sehe ich nicht ein!!!
d(-_-)b Ravemadl
| Zitat: |
Original von DerP | 16.03.2008 21:14 Uhr
meine meinung is das religion nichts in der schule zu suchen hat.
es sollte nur noch ethik geben. |
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Ganz meiner Meinung!
Religion hat etwas mit der ganz eigenen und völlig privaten Lebensauffassung zu tun und das sollte auch privat bleiben!
Ich bin ohne Religion in der Schule aufgewachsen, bin aber etwa 5 Jahre FREIWILLIG in einen Bibelkreis gegangen und habe mich mit der Thematik intensiv befaßt. Dennoch mit dem Ergebnis, NICHT an Gott zu glauben.
Auf etwas in einem systematisch angelegten Unterricht hingetrimmt zu werden, halte ich prinzipiell für falsch. Meine Tochter ist in Ethik, aber ihr steht selbstredend alles offen. Entscheidet sie sich doch einmal zu irgendeinem Glauben, würde ich das nicht in Abrede stellen.
Islam in der Schule ist schlichtweg Provokation und trägt zu einer weiterführenden Abschottung der Muslime hier in Deutschland bei. Dies schürt Konflikte auf beiden Seiten!
| Zitat: |
| Original von Lukas | Gestern 19:39 Uhr Sie durfte bis zum 16. Lebensjahr schließlich Kinderfilme schauen. Liebesfilme oder Filme wo Menschen sich berühren war Tabu. Usw.. |
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Du solltest das SIE betonen, denn nebenher schauen islamische Männer fleißig Pornos und haben x deutsche Frauen zu poppen neben ihren eigenen (dafür sind die sonst verpönten Weiber nämlich gut genug!). Islamische Frauen und Mädchen aber müssen in streng religiös lebenden Familien um ihr Leben bangen, wird allein eins der ersten dates mit einem deutschen Mann bekannt! Logik?! Gibt es nicht in dieser scheinheiligen, doppelzüngigen Welt. Und wer meint, ich verbreite hier nur Propaganda, dem sei vorab gesagt, daß auch ich meinen Multikulti-Freundeskreis in Berlin hatte, auch ich Erfahrungen mit islamischen Frauen, wie auch Männern sammeln durfte und meine Aussagen absolut nicht aus der Welt gegriffen sind!
Terrorteddy
Was ich davon halte? Nichts.
Das Argument, dass man so einige Moslems "aufklären" könnte, zieht bei mir nicht. Denn ich glaube nicht, dass so ein Unterricht von einem "Ungläubigen" gemacht werden dürfte, ums jetzt mal so auszudrücken.
Fazit wäre, dass Hasspredigen gegen die westliche Welt nicht zwingend weniger würden.
Aber es gibt was ganz anderes, was mich viel mehr an der Sache stört.
Warum zum Geier reden unsere Politiker dauernd von Integration aber tun dabei nichts anderes, als (Sorry an alle Moslems an dieser Stelle) dem Islam in den Arsch zu kriechen?
Ich erinner mich vage daran dass ein Politiker vorgeschlagen hat, die deutsche Nationalhymne ins türkische zu übersetzen.
Kein Kommentar.
Jetzt soll es Unterricht speziell für Moslems geben? Ja sach ma.... hackts? Sowohl damals das mit der Nationalhymne als auch das jetzt mit den Schulen sind ja Wahnsinnsmethoden, um die Integration zu fördern....
Mag nicht mal jemand aus Berlin den Säcken da im Bundestag die Meinung geigen? Integration bedeutet nicht, dass man sich den Ausländern und Minderheiten im Lande anpasst. Weil dann würden diese Volksgruppen ja eher uns integrieren als umgedreht.
Nein, Integration ist alles - aber nicht das.
Lukas
| Zitat: |
Original von Raverboy82 | Heute 02:38 Uhr
Ja Lukas also deine Politik Kenntnisse fangen erst ab 1990 an. Und deine Religions Kenntnisse nirgendwo. Vielleicht solltest du mal den Koran lesen. Und das es Religionsunterricht an deutschen Schulen gibt, liegt daran, das wir hier nicht in der DDR leben, wo streng Katholiken verfolgt wurden.
Wir leben in einer christlichen Gesellschaft, weshalb die Religion auch an Schulen unterrichtet wird. Das gehört genauso dazu wie Politik und Biologie, da unser Leben auf diesem Kontinent nunmal damit verbunden ist.
Den Islam an deutschen Schulen zu unterrichten hieße ja nicht von Deutschen Lehrern einen Einfluß auf islamische Mitbürger zu nehmen, die Lehrkräfte wären selbst Angehörige Islamen und es würde sich zu einer Sondergenehmigung entwickeln, sich nicht in unsere Gesellschaft zu integrieren und der nächste Schritt wäre dann die Sprache, und da es immer mehr Islamen in unseren Breiten gibt, würde der Unterricht zu einer ganzen Schule werden und unsere Kinder müssten sich denen anpassen.
Das sehe ich nicht ein!!! |
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Ähm, ich habe den Koran schon gelesen. Zugegebener Maßen war er sehr schwer zu lesen gewesen und ich weiß auch nicht ob ich ihn richtig verstanden habe, aber ich habe ihn sehr wohl schon gelesen.
Richtig, in der EX-DDR war Christentum nicht gern gesehen. Aber daß es verfolgt wurde, ist mir fremd.
Allgemein finde ich es schlimm, daß man je nachdem in welcher Gesellschaft man lebt der jeweilige Glauben schon in der Schule aufgezwungen wird, sei es nun im Westen das Christentum ( Deutschland, USA), sei es nun im Nahen Osten der Islam (Türkei, Iran) oder auch andere Glaubensrichtungen; oder daß einem aufgezwungen wird glaubensfrei (EX_DDR) zu sein.
Sollte es nicht eher so sein, daß Jeder (auch in junger Jahren) sich seinen Glauben, wenn er es denn möchte, selbst aussuchen kann?!?
Ich z.B. bin (so würde es man glaube ich bezeichnen) relegionsfrei. Trotzdem glaube ich auch eine "Macht", welche unser/mein Leben in gewisser Hinsicht beeinflußt. Ob diese "Macht" nun Gott, Allah oder wie auch immer heißt, ist mir eigentlich egal. Fakt ist, daß es solch ein Phänomähen gibt. Und Fakt ist auch, nur wer richtig an sich selbst glaubt wird auch Vieles im Leben schaffen. Wie sagt nicht schon ein Sprichwort: "Der Glauben (an sich) kann Berge versetzen.".
Das Nächste was mich arg beunruhigt:
Die meisten christlichen Jugendlichen haben hier einen großen Argwohn wenn nicht gar Haß gegen den Islam, gegen so wie es die muslimischen Jugendlichen auf der anderen Seite haben. Was wird erst passieren wenn die gegensätzlichen Jugendlich erwachsen werden, in politischen Ämtern usw. sind? Gibt es dann Krieg des Glaubens wegen?
Ich finde daß Religion egal welchen art nichts in der Schule zu suchen hat.
Denn Erstens wird die christliche Religion Jugendlichen aufgezwungen, welche garnichts mit Religion zu tun haben möchten.
Und zweitens weckt dies auch Begehrlichkeiten bei Andersgläubigen.
Und Raverboy, meine Politik-und Wirtschaftskenntnisse fangen nicht erst 1990 an bzw. interessieren mich nicht erst seit 1990, sondern ich interessiere mich dafür schon seit der 7.Klasse dafür. Sprich seit 1987.
Edit:
@TerrorTeddy: Deiner aussage stimme ich eingeschränkt zu. Es ist leider in unseren Land richtig, daß Minderheiten und "Nichtdeutsche" mit Samthandschuhen angefaßt werden. Denn dadurch fühlen sich Deutsche einseiterseits benachteiligt und Anderseits kriegen diese Leute nicht den Hals voll, weil es ja so bequem ist sich auf ihren Status (Immigranten) auszuruhen.
-Dj-Nic-
| Zitat: |
Original von Terrorteddy | Heute 11:58 Uhr
Was ich davon halte? Nichts.
Das Argument, dass man so einige Moslems "aufklären" könnte, zieht bei mir nicht. Denn ich glaube nicht, dass so ein Unterricht von einem "Ungläubigen" gemacht werden dürfte, ums jetzt mal so auszudrücken.
Fazit wäre, dass Hasspredigen gegen die westliche Welt nicht zwingend weniger würden.
Aber es gibt was ganz anderes, was mich viel mehr an der Sache stört.
Warum zum Geier reden unsere Politiker dauernd von Integration aber tun dabei nichts anderes, als (Sorry an alle Moslems an dieser Stelle) dem Islam in den Arsch zu kriechen?
Ich erinner mich vage daran dass ein Politiker vorgeschlagen hat, die deutsche Nationalhymne ins türkische zu übersetzen.
Kein Kommentar.
Jetzt soll es Unterricht speziell für Moslems geben? Ja sach ma.... hackts? Sowohl damals das mit der Nationalhymne als auch das jetzt mit den Schulen sind ja Wahnsinnsmethoden, um die Integration zu fördern....
Mag nicht mal jemand aus Berlin den Säcken da im Bundestag die Meinung geigen? Integration bedeutet nicht, dass man sich den Ausländern und Minderheiten im Lande anpasst. Weil dann würden diese Volksgruppen ja eher uns integrieren als umgedreht.
Nein, Integration ist alles - aber nicht das. |
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Das ist ganz genau der Punkt. Dem habe ich auch nichts mehr hinzuzufügen.
maSu
Lukas, es ist kein Hass gegen den Islam an sich, es ist ein Hass gegen die Menschen, die eine Religion nur zu einem Zwecke ausüben: um ihren eigenen Vorteil zu sichern, um Minderheiten und unterdrücken, um Gewalt gegen Menschen zu rechtfertigen.
Man denke nur mal an die Evangelikalen in den USA (leider schwappt das rüber), die den Glauben benutzen um ihre politischen Ziele durch zu setzen, um Homosexualität zu "bekämpfen" etc...
Da muss wohl auch jeder klar Denkende kotzen. Es ist die Radikalität vebunden mit Gewaltbereitschaft, die hier mehrheitlich abgelehnt wird - ungeachtet der eigenen Religion.
movario
Ich finde Islamunterricht an deutschen Schulen super. Immerhin sollten wir deutschen uns in die hier schon seit Jahrhunderten ansässige Islamische Kultur endlich integrieren. <-- Vorsicht Ironie.
Nein mal im Ernst, ich akzeptiere die Islamische Kultur. Aber ich bin dagegen das sie hier in Deutschland noch mehr verbreitung findet. Aber wir passen uns den Ausländern ja immer mehr an. Siehe : Türkischunterricht an Deutschen Schulen. Irgendwann is ende.
EDIT: Achso, ich bin generell gegen Religionsunterricht. Egal welche Religion.
-Dj-Nic-
Mal einen Nachtrag für den Sinn des Religionsunterrichts an unseren Schulen.
Also die Schulen nötigen einen nicht Religion zu lernen. Man hat die Möglichkeit das Fach abzuwählen und an einem Alternativ Unterricht teil zu nehmen.
Mit 4 Jahren registriert man , das es zu Weihnachten und Ostern Geschenke gibt bzw. zu Ostern die Ostereier. Und sobald man es feiert oder das Ritual auslebt, und dazu an Heilig Abend in die Kirche geht feiert man das christliche Fest. Schon im Kindergarten und in der Grundschule wird das ein oder andere dazu erklärt.
Ich finde es bis heute gut, das ich in der Schule schon die Möglichkeit hatte über die christlichen Feste hinaus und der dazugehörigen Religion mehr zu erfahren bevor ich zum Konfirmandenunterricht gegangen bin. Ich fühle mich durch die Feste eher reingewachsen oder hineingeboren.
Da sind die Schulen nur ein Begleiter, nicht ein Zwang gewesen.
d(-_-)b Ravemadl
| Zitat: |
Original von Lukas | Gestern 12:58 Uhr
Richtig, in der EX-DDR war Christentum nicht gern gesehen. Aber daß es verfolgt wurde, ist mir fremd. |
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Hmja...sagen wir mal so...wenn es schon im Kindesalter damit beginnt, daß Du bei Veranstaltungen ausgeschlossen wirst und alle anderen Kids Deiner Klasse teilnehmen dürfen, nur weil Du böser Bube in der Kirche bist, dann finde ich das schon schlimm genug. Das Christen, die regen Kontakt mit anderen Christen und Kirchen in der BRD hatten, von der Stasi überwacht wurden kommt dazu. Reicht das zum Thema Verfolgung?!
Lukas
| Zitat: |
Original von d(-_-)b Ravemadl | Heute 06:33 Uhr
| Zitat: |
Original von Lukas | Gestern 12:58 Uhr
Richtig, in der EX-DDR war Christentum nicht gern gesehen. Aber daß es verfolgt wurde, ist mir fremd. |
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Hmja...sagen wir mal so...wenn es schon im Kindesalter damit beginnt, daß Du bei Veranstaltungen ausgeschlossen wirst und alle anderen Kids Deiner Klasse teilnehmen dürfen, nur weil Du böser Bube in der Kirche bist, dann finde ich das schon schlimm genug. Das Christen, die regen Kontakt mit anderen Christen und Kirchen in der BRD hatten, von der Stasi überwacht wurden kommt dazu. Reicht das zum Thema Verfolgung?! |
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Ja, das reicht zum Thema "Verfolgung". Leider wußte ich daß nicht, daß dies so extrem war.
@maSu:
Ich hätte nie gedacht, daß ich mal in einer Sache Dir zustimmen könnte. War wohl ein Irrtum meinerseits.*lach*
@movario: Da stimme ich Dir ganz und gar zu. Es ist nichts einzuwenden wenn in der Schule Gesellschaftswissenschaften oder Ethik gelehrt werden. aber Religionsunterricht welcher Art auch immer hat in der Schule nix zu suchen!
Oder wenn schon Religionsuntericht einer Art gelehrt wird, dann dürfen alle anderen Arten nicht ausgeschlossen werden.
~LightofDarkness~
wenn ich das hier so lese, bzw die ganze Diskussion in der Öffentlichkeit verfolge frage ich mich:
WAS ist denn bitte Religionsunterricht??
Bin ich denn die einzige Person, die in der Schule das Fach Religion hatte, nicht bezogen auf die EIGENE, sondern auf alle Religionen??
Wir haben über viele Religionen gesprochen in der Schule. Christentum, Buddhismus, Islam...
es haben Muslime referiert, es wurde im Koran gelesen, sogar die buddhistische Meditation wurde diskutiert und auch ausprobiert.
Genauso ging es in die Kirche, es wurde in der Bibel gelesen und..und..und..
Wie sah denn euer Religionsunterricht aus?
Wurd da stur über Jesus lamentiert? Find ich echt erstaunlich...
maSu
@Lukas... oh man... das wir das mal erleben
@lightofdarkness bei uns wurde viel über das Christentum geredet, eigentlich nur, bis dann in der 8-9. Klasse solangsam in Geschichte, Deutsch, Religion, Politik, Sozialwissenschaften und Philosophie nur noch das 3. Reich behandelt wurde - zum kotzen.
Fehler der Kirche, das man ohne Kirche auch glauben kann, das Glauben nicht alles ist etc, das wurde in Religion kaum beleuchtet.
Insofern war es eher ein "juhu Christentum"-Unterricht, stellenweise ein "juhu Kirche"-Unterricht, der dann am Ende in ein dauerhaftes "ih 3. Reich"-Unterricht mutierte.
Bezogen auf das 3. Reich, naja, Aufklärung ist wichtig. klar. Aber 3-5h pro Woche darüber zu reden, das kotzt einen irgendwann nur noch an.
Ansich war Religion einfach nur unsinn in der Schule. Aber meine Schule war auch in kirchlicher Trägerschaft (evangelische Kirche).
Raiden
| Zitat: |
Original von ~LightofDarkness~ | Gestern 19:24 Uhr
wenn ich das hier so lese, bzw die ganze Diskussion in der Öffentlichkeit verfolge frage ich mich:
WAS ist denn bitte Religionsunterricht??
Bin ich denn die einzige Person, die in der Schule das Fach Religion hatte, nicht bezogen auf die EIGENE, sondern auf alle Religionen??
Wir haben über viele Religionen gesprochen in der Schule. Christentum, Buddhismus, Islam...
es haben Muslime referiert, es wurde im Koran gelesen, sogar die buddhistische Meditation wurde diskutiert und auch ausprobiert.
Genauso ging es in die Kirche, es wurde in der Bibel gelesen und..und..und..
Wie sah denn euer Religionsunterricht aus?
Wurd da stur über Jesus lamentiert? Find ich echt erstaunlich... |
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War bei mir genauso. Es wurden viele verschiedene Religionen behandelt und auch nicht nur Religionen besprochen-